In den Hallen des Hauses Celebriaen
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
"Ihr kennt Nembain wohl schon gut... sie hat es tatsächlich erzählt. Im Vertrauen natürlich, also seid ihr bitte nicht böse."
Norliriel denkt einen Augenblick nach. "Wenn Ihr möchtet, dann erzählt ruhig ganz von vorne - von Eurer Kindheit, und Eurer Heimat."
Norliriel denkt einen Augenblick nach. "Wenn Ihr möchtet, dann erzählt ruhig ganz von vorne - von Eurer Kindheit, und Eurer Heimat."
Ithilveril aus Lindon
Norliriel, nun heimisch in Imladris
Gilorniel aus dem Düsterwald, der einst der Große Grünwald hieß
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
Sie nickt leicht, ohne Norliriel damit bei ihrer Arbeit zu behindern.
"Keine Sorge, mir macht es nichts aus. Nembain und ich verstehen uns wirklich gut, wir haben einige Zeitlang gemeinsam das Nordufer des Evendim-Sees bereist."
"Nun gut...wo fange ich an...Ah ja. Geboren wurde ich im Jahr 1253 des Dritten Zeitalters im Goldenen Wald als Faerwen, Tochter von Faeril ó Neldoreth und Lothiril ó Nevrast. Als ich zwanzig Sommer alt wurde gab mir meine Mutter den Namen Thancellil. Bald darauf folgte ich meinem Vater und meinem älteren Bruder zu den Grenzwächtern, wo meine Ausbildung begann. Zumeist waren wir an der Nordostgrenze am Fuße des Fanuidhol positioniert. Selten kamen wir in den Naith zurück, und noch seltener in die Stadt der Bäume selbst."
Die Sinda macht eine Pause, und wartet einen Moment, ob Norliriel vielleicht eine Frage hat.
"Keine Sorge, mir macht es nichts aus. Nembain und ich verstehen uns wirklich gut, wir haben einige Zeitlang gemeinsam das Nordufer des Evendim-Sees bereist."
"Nun gut...wo fange ich an...Ah ja. Geboren wurde ich im Jahr 1253 des Dritten Zeitalters im Goldenen Wald als Faerwen, Tochter von Faeril ó Neldoreth und Lothiril ó Nevrast. Als ich zwanzig Sommer alt wurde gab mir meine Mutter den Namen Thancellil. Bald darauf folgte ich meinem Vater und meinem älteren Bruder zu den Grenzwächtern, wo meine Ausbildung begann. Zumeist waren wir an der Nordostgrenze am Fuße des Fanuidhol positioniert. Selten kamen wir in den Naith zurück, und noch seltener in die Stadt der Bäume selbst."
Die Sinda macht eine Pause, und wartet einen Moment, ob Norliriel vielleicht eine Frage hat.
Zuletzt geändert von Finelleth am Mi 1. Jun 2011, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
"Nevrast!" Am Klang von Norliriels Stimme ist zu erkennen dass sie die Nennung dieses Namens berührt hat. "Ich erinnere mich an die Erzählungen meiner Eltern über ihre Zeit an jenem Ort. Schön muss das sanfte Land mit seinen Scharen von Wasservögeln gewesen sein, und schön die Hallen von Vinyamar am Meer. Ah, das Meer!
Obgleich ich die Weiße Stadt von Herzen liebte, sehnte ich mich doch in den Tagen meiner Jugend danach, einmal das Meer sehen zu können."
Obgleich ich die Weiße Stadt von Herzen liebte, sehnte ich mich doch in den Tagen meiner Jugend danach, einmal das Meer sehen zu können."
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
"Ja, mein Vater traf meine Mutter auf seinen Wanderungen durch Beleriand in Nevrast, doch woher sie ursprünglich kam, weiß nicht ehrlich gesagt nicht. Von ihr habe ich das blonde Haar geerbt. Mein Vater sagte, sie wäre die einzige Elbin Nevrasts mit dieser Haarfarbe gewesen. Was das zu bedeuten hat, weiß ich leider auch nicht:"
Faerwen hält für einen Moment inne und überlegt.
"Vinyamar sagt Ihr? Es ist ein Name, den ich schon einmal gehört habe...vielleicht in einem der Lieder meiner Mutter, die sie oft sang, als ich noch klein war."
Faerwen hält für einen Moment inne und überlegt.
"Vinyamar sagt Ihr? Es ist ein Name, den ich schon einmal gehört habe...vielleicht in einem der Lieder meiner Mutter, die sie oft sang, als ich noch klein war."
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
Norliriel schweigt gedankenvoll für einen Moment bevor sie spricht. "Nun wundert es mich auch nicht mehr, dass Ihr stolz auf Euer Haar seid. Es ist keine bloße Eitelkeit, nicht wahr?
In der Tat ist auch mein Haar dem meiner Mutter ähnlich, wenngleich das ihre noch schöner war - lang, und wie feinste Seide gesponnen aus dem Dunkel einer klaren Nacht.
Es wundert mich auch nicht, dass es Eurer Mutter beliebte, den Namen Vinyamars zu singen, denn es war ein schöner und hoffnungsvoller Name - er bedeutet 'Neues Zuhause'. Denn auf dem Ort lag die Liebe Ulmos." Norliriels Stimme nimmt einen ehrfürchtigen Klang an bei der Erwähnung des Valas. "Und dort war das Zuhause von Turgons Volk für einige Zeit, vor der Erbauung Gondolins.
Mein Vater war ein Steinmetz, ein kunstfertiger wenn ich das sagen darf, und von großer Treue zu Turgon. Daher gehörte er zu jenen die mitwirken durften, als die Weiße Stadt im Geheimen errichtet wurde. Damals war ich allerdings noch nicht geboren, ich weiß nur davon weil es mir erzählt wurde.
Doch verzeiht! Ich sollte Eure Erzählung nicht so lange unterbrechen; noch sprechen wir von Eurer Familie und nicht von der meinen."
In der Tat ist auch mein Haar dem meiner Mutter ähnlich, wenngleich das ihre noch schöner war - lang, und wie feinste Seide gesponnen aus dem Dunkel einer klaren Nacht.
Es wundert mich auch nicht, dass es Eurer Mutter beliebte, den Namen Vinyamars zu singen, denn es war ein schöner und hoffnungsvoller Name - er bedeutet 'Neues Zuhause'. Denn auf dem Ort lag die Liebe Ulmos." Norliriels Stimme nimmt einen ehrfürchtigen Klang an bei der Erwähnung des Valas. "Und dort war das Zuhause von Turgons Volk für einige Zeit, vor der Erbauung Gondolins.
Mein Vater war ein Steinmetz, ein kunstfertiger wenn ich das sagen darf, und von großer Treue zu Turgon. Daher gehörte er zu jenen die mitwirken durften, als die Weiße Stadt im Geheimen errichtet wurde. Damals war ich allerdings noch nicht geboren, ich weiß nur davon weil es mir erzählt wurde.
Doch verzeiht! Ich sollte Eure Erzählung nicht so lange unterbrechen; noch sprechen wir von Eurer Familie und nicht von der meinen."
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
Faerwen nickt leicht als Norliriel über Haare spricht.
"Nun, wo war ich stehen geblieben? Ah, richtig. Meine Ausbildung, sie währte viele Jahre...nun, eigentlich endet sie nie, aber doch kam schließlich der Tag, an dem mir der offizielle Rang einer Grenzwächterin verliehen wurde."
Sie holt ein kleines Medaillon hervor, in das ein stilisiertes Mallornblatt eingraviert wurde. Es schimmert silbern auf der einen und grün auf der anderen Seite, als sie es ins Kerzenlicht hält.
"Nun, wo war ich stehen geblieben? Ah, richtig. Meine Ausbildung, sie währte viele Jahre...nun, eigentlich endet sie nie, aber doch kam schließlich der Tag, an dem mir der offizielle Rang einer Grenzwächterin verliehen wurde."
Sie holt ein kleines Medaillon hervor, in das ein stilisiertes Mallornblatt eingraviert wurde. Es schimmert silbern auf der einen und grün auf der anderen Seite, als sie es ins Kerzenlicht hält.
Zuletzt geändert von Finelleth am Mi 1. Jun 2011, 23:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
Norliriel schaut das Medallion achtungsvoll an. "Da wart Ihr gewiss stolz auf diese Ehre."
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
"O ja, in der Tat. Ich und meine Freunde schlossen sich der Schar meines Vaters an, und erlebten viele Abenteuer an den Grenzen des Goldenen Waldes, doch nicht nur dort. Oft gingen wir auf weite Fahrten jenseits des Naith, meistens gen Norden, doch niemals gen Westen."
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
"Möchtet Ihr ein wenig von jenen Fahrten erzählen?"
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Re: In den Hallen des Hauses Celebriaen
Die Sinda nickt leicht und überlegt einen Augenblick.
"Einmal verfolgten wir die Spur einer Bande menschlicher Banditen - Ihr müsst wissen, nicht nur Orks bedrohen unsere Grenzen - die wir kurz zuvor vom Plündern der nördlichen Waldränder abgehalten hatten weiter nach Norden, bis zum Rand der Schwertelfelder. Jedoch verlor sich die Spur dort rasch im sumpfigen Schilf, und keiner von uns war allzu sehr darauf aus, viel Zeit im tiefen Morast zu verbringen. So beschlossen wir, das Beste aus der Lage zu machen, und, da wir bereits ein beträchtliches Stück nach Norden gekommen waren, unseren Verwandten im Grünwald einen spontanen Besuch abzustatten. Wir folgten dem Großen Strom auf dessen Ostufer, nachdem wir ihn mit Flößen überquert hatten, weiter nach Norden.
Einige Tage später erreichten wir die Alte Furt, und dort trafen wir erneut auf Menschen, doch diesmal waren es keine Banditen. Sie trugen schwere Pelze und Ketten aus großen Krallen um den Hals. Sie warnten uns, dass im Grünwald seltsame Dinge vor sich gingen. Außerdem wollten sie mit uns handeln - nie vergesse ich den verblüfften Blick auf dem Gesicht ihres Anführers, als wir ihm eröffneten, dass ein Biss Lembas bereits den Magen eines ausgewachsenen Mannes füllt - er hatte bereits drei ganze Brote verspeist. Im Tausch dagegen gaben sie uns einen sehr feinen Honigkuchen, der zum größten Teil von meinem Bruder gegessen wurde.
Schon bald darauf stellte sich die Warnung der Menschen als begründet heraus - zwar fanden wir die alte Waldstraße, die durch den Grünwald führt, doch war sie nach wenigen Schritten von einem gewaltigen Spinnennetz blockiert! Ihr könnt Euch sicher denken, dass ich daraufhin jegliche Lust verlor, diesen Wald weiter zu betreten. Also kehrten wir um, denn viele hatten ein ebenso schlechtes Gefühl wie ich."
Erneut macht sie eine Pause, um mögliche Fragen zu beantworten.
"Einmal verfolgten wir die Spur einer Bande menschlicher Banditen - Ihr müsst wissen, nicht nur Orks bedrohen unsere Grenzen - die wir kurz zuvor vom Plündern der nördlichen Waldränder abgehalten hatten weiter nach Norden, bis zum Rand der Schwertelfelder. Jedoch verlor sich die Spur dort rasch im sumpfigen Schilf, und keiner von uns war allzu sehr darauf aus, viel Zeit im tiefen Morast zu verbringen. So beschlossen wir, das Beste aus der Lage zu machen, und, da wir bereits ein beträchtliches Stück nach Norden gekommen waren, unseren Verwandten im Grünwald einen spontanen Besuch abzustatten. Wir folgten dem Großen Strom auf dessen Ostufer, nachdem wir ihn mit Flößen überquert hatten, weiter nach Norden.
Einige Tage später erreichten wir die Alte Furt, und dort trafen wir erneut auf Menschen, doch diesmal waren es keine Banditen. Sie trugen schwere Pelze und Ketten aus großen Krallen um den Hals. Sie warnten uns, dass im Grünwald seltsame Dinge vor sich gingen. Außerdem wollten sie mit uns handeln - nie vergesse ich den verblüfften Blick auf dem Gesicht ihres Anführers, als wir ihm eröffneten, dass ein Biss Lembas bereits den Magen eines ausgewachsenen Mannes füllt - er hatte bereits drei ganze Brote verspeist. Im Tausch dagegen gaben sie uns einen sehr feinen Honigkuchen, der zum größten Teil von meinem Bruder gegessen wurde.
Schon bald darauf stellte sich die Warnung der Menschen als begründet heraus - zwar fanden wir die alte Waldstraße, die durch den Grünwald führt, doch war sie nach wenigen Schritten von einem gewaltigen Spinnennetz blockiert! Ihr könnt Euch sicher denken, dass ich daraufhin jegliche Lust verlor, diesen Wald weiter zu betreten. Also kehrten wir um, denn viele hatten ein ebenso schlechtes Gefühl wie ich."
Erneut macht sie eine Pause, um mögliche Fragen zu beantworten.
Faerwen Thancellil, Finelleth Gilrist, Gaurwen Giltheliel - Grenzwächterin des Goldenen Waldes
