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Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 14:48
von Lugaidh
Nach einigem Herumstöbern fällt Euer Auge auf ein etwas verwittertes, älter ausschauendes Buch im Regal, in dem leider einige Seiten und einige Abschnitte zu fehlen scheinen.


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Ihr schlagt neugierig, aber vorsichtig die erste Seite des Buches auf und lest das Vorwort. Die Seite schien einst aufklappbar, als wenn eine Zeichnung die Nebenseite geziert hätte, doch ist diese Seite zerstört und hängt dort nur mit einem Bruchteil, so daß ihr nichts genaueres erahnen könnt.


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Die Folgeseiten dagegen sind unversehrt und berichten euch von der ersten Schlacht, die im Zeitalter der Bäume geschlagen wurde, sowie einigen weiteren Zeugnissen darüber.


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Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: Sa 6. Jun 2009, 09:48
von Lugaidh
II. Dagor-nuin-Giliath
Geschlagen im ersten Zeitalter der Zwei Bäume 1497


Zusammenfassung
Die Zweite der Schlachten Beleriands fand an den Hängen des Mithrim-Sees und später auf dem Flachland von Ard-Galen statt, kurz nach der Ersten Schlacht in der Falas und um Doriath. Die Noldor (aus dem Haus Feanor) waren mit den Schiffen der Teleri über das grosse Meer gekommen, hatten den Drengist durchquert und an den Ufern des Mithrim-Sees gelagert.
Eine grosse Streitmacht der Orks wurde von Angband aus gesandt, um die Eldar zu überraschen und aufzureiben. Sie kam unbemerkt über die Pässe der Ered Wethrin und überraschte die Noldor, ehe diese ihr Lager befestigen oder sich für den Kampf rüsten konnten. Dennoch trugen die Elben den Sieg davon und drängten den Feind durch Hithlum bis nach Ard-Galen. Dort stiess das Orkheer, das die Falathrim belagert hatte, hinzu. Doch Feanors Sohn Celegorm lauerte ihm mit einer abgesonderten Schar auf und drängte es in den Fenn von Serech, wo es aufgerieben wurde. Während die Noldor zu Celegorm dazustiessen, kämpfte sich Fürst Feanor immer weiter durch die fliehenden Orkheere bis nach Angband vor. In seinem Grimm bemerkte er nicht, dass er allein und weit weg von seinen Gefolgsleuten war.
In Dor Daedeloth, vor Angbands Mauern, wurde er von den restlichen Heeren Angbands umzingelt, und Gothmog, der Feldherr des Feindes eilte ihnen mit einer Garde Balrogs zu Hilfe.
Als schliesslich die Söhne Feanors zu ihrem Vater durchdrangen, war er schwer verwundet und verstarb an den Hängen von Eithel Sirion.
Die Dagor-nuin-Giliath hatte zehn Tage gedauert; die Noldor errangen einen bedeutenden Sieg über die Streitkräfte des schwarzen Feindes.



Berichte


Verfasst von Thordam von den Sindar
„ (…)
… gross an Gestalt waren sie, königlich, streng und mit zielstrebiger, gebündelter Kraft geladen. Noch nie habe ich einen derartig erhabenen und doch auch schrecklichen Glanz in den Augen der Eldar gesehen!
Sie trugen glänzende Rüstungen und lange, elegante Waffen tödlicher Schärfe.
Ihre Schar (es waren sehr viele, ich konnte sie gar nicht ganz überblicken) zog den Mithrim-See entlang und begann dann, an den östlichen Hängen ein grosses Lager aufzuschlagen.
Ich und mein Bruder wagten uns zu einem der Wachtposten vor, einem hochgewachsenen Krieger mit dunklen Haaren und stechenden Augen. Schon bei den ersten Worten merkte ich, dass sie sich einer Sprache bedienten, die nur noch sehr entfernt mit der unseren verwandt war. Seinem Befehl antwortete ich freundlich und ging mit offenen Händen auf ihn zu. Mein Bruder (…)
…erklärte ihm, dass wir zu den Sindar, den Grau-Elben gehörten und dieses Land schon seit Jahrhunderten bewohnten. Telumehtar nickte ernst und erklärte mir, wobei er bereits stammelnd Sindarin gebrauchte (!) dass sie Mittelerde betreten hätten nur zu einem Zweck: der Herrschaft der Mächte des Westens zu entfliehen und gegen den Schwarzen Feind, den er Morgoth nannte (bei dem Namen wurde mit unwohl ums Herz) ins Feld zu ziehen. Ich bemerkte, als wie unangenehm ich es empfand, wenn er in meine Gedankenwelt blickte. Wahrlich, diese Elben trugen eine erschreckende, geballte Macht in sich, und in diesem Augenblick war ich froh, nicht zu ihren Feinden zu zählen. Telumehtar bot uns an, mit ihnen zu reisen, sofern wir keine Schwierigkeiten machen würden und uns ihrem Fürst, einem gewissen Féanóre und seinen Söhnen unterstellten.
Doch die Zeit für eine Antwort blieb uns nicht, denn auf einmal brauch Verwirrung im nördlichen Teil des Lagers aus; irgend etwas war gesichtet worden, denn Hornrufe und Geschrei machte sich breit. Telumehtar starrte einige Augenblicke wie versteinert nach Norden, dann sprang er plötzlich auf und riss sein gewaltiges Schwert aus der Scheide. „Der Feind ist hier!“ rief er uns zu und eilte nach Norden. Ich und mein Bruder folgten ihm, so gut es ging. Das ganze Lager war ein einziges Durcheinander.
Und dann hörte ich es: das langgezogene, schrille Signal der verhassten Orkhorde. Ein Überfall also.
(…)
…die Formation der schwer gepanzerten Garde nicht durchbrechen; sie prallten zurück wie die Brandung vor einem Mächtigen Felsen. Sofort wurden mehrere Salven Pfeile abgefeuert, und einige Reihen Schwertkämpfer sprangen in die zersprengte Vorhut der Orks. Da der Feind den Überraschten jedoch beinahe um das siebenfache überlegen war, wurden die Flanken mit leichtigkeit umgangen, und bald stürmten auch uns einige verderbte Berserker entgegen. Bevor ich und mein Bruder uns jedoch zu Wehr setzen konnten, hatte Telumehtar drei Angreifer erschlagen und streckte den vierten, einen mächtigen Ork mit schwerem Schild, mit einem einzigen, gewaltigen Schlachtruf nieder.
In diesem Augenblick war er furchtbar anzusehen, eine Gestalt des kalten Hasses und rasenden Zorns gegen die Dunkelheit. Da alle Zelte zu verteidigen (…)
… darauf beschränkte, meine übriggebliebenen Pfeile gegen die fliehenden Legionen abzufeuern.
Am Morgengrauen, als wir Ard-Galen erreichten, machte ich mit meinem Bruder Rast und verabschiedete mich von Telumehtar; er und die Seinen kannten wohl keine Müdigkeit, denn sie liefen mit der selben Geschwindigkeit den Orks hinterher wie in der Nacht.
Ich sah noch von weitem, wie sich die Legionen noch einmal umdrehten, um sich zu Wehr zu setzen. Doch die Vorhut der Fürsten traf sie mit einer solchen Wucht, dass ich einige Augenblicke später nur noch die übriggebliebenen Orks sah, wie sie gen Norden (…)


Verfasst von Ràolor, neunzehnter Schwertmeister der Vorhut Fürst Feanors
„Von einem glänzenden Sieg darf ich berichten. Ein Sieg, dessen sich viele Generationen ein Beispiel machen werden. Obwohl es ein Sieg ist, der auch mit dem schmerzlichen Verlust unseres Herrn Féanóre (…)
…selbst unsere unvorbereitete Verteidigung war ein harter Schlag auf sie. Als dann die Vorhut sie angriff und den Eindringlingen im Lager klar wurde, dass sie auf erbitterte und gnadenlose Gegenwehr gestossen waren, verliess sie ihr Mut und ihre Formationen brauchen ausseinander.
Wir drangen auf sie ein, und sie wandten sich schliesslich zur Flucht, als die Leichen ihrer Vorderleute bald fast die ganzen Hängen des Sees überdeckten. In einem gewissen Augenblick hatte ich die Ehre, Fürst Macalaure (Anm.Hîrluins: gemeint ist Feanors Sohn Maglor) beizuspringen, als ein Gegner ihn plötzlich von hinten angriff; er dankte mir mit einem Kopfnicken. Während der Verteidigung fiel Elendur (dreiundvierzigster Schwertmeister unserer Vorhut), von den Händen zweier Feinde, die sich totgestellt hatten, mit vergifteten Kriegsgabeln durchbohrt; seine Heilkraft reichte nicht mehr aus gegen die entsetzliche Wunden.
Während wir den Feind langsam aber sicher nach Nordosten zurückdrängten, griffen sie auf eine letzte verzweifelte Taktik zurück und begannen, in gewissen Abständen Pfeilregen in unsere Mitte zu feuern; besonders auf das Herz der Vorhut kam die Wucht. Da entbrannte Hoher Fürst Féanóre in gerechtem Zorn, und er verliess die Formation und stürmte in rasender Geschwindigkeit dem Feind entgegen; sein mächtiger Wille brach gegen ihn gerichtete Geschosse bereits in der Luft.
Kaum vermochten die fürstlichen Söhne, ihrem Vater nachzufolgen. Er holte das fliehende Heer ein und biss sich mit weiss glimmender Klinge durch ihre Reihen.
Fünfundzwanzigster Bogenmeister der Garde, Minalcar fiel durch einen Pfeil durch das Auge.
Als der Morgen graute, hatten wir den Hohen Fürst Féanore aus dem Blickfeld verloren.
Das Orkheer leistete auf einem weiten, grünen Flachland angelangt, ein weiteres mal Widerstand und sammelte die zersprengten Reihen gegen uns, wobei zum ersten mal einer der Hauptleuten zum Vorschein kamen. Er blüllte missklingende Worte in einer missklingenden Sprache.
Wir zerschmetterten ihre Gegenwehr in wenigen Augenblicken, zweiter Schwertmeister Sàmahuòre spaltete den Ork-Hauptmann in zwei Teile.
Als (…)
…vergeblich versuchte ich, den Hohen Fürsten Féanore durch einige Sanwe-menta (Anm. Hîrluins: gemeint ist die Übertragung der Gedanken, bei den Mächtigen der Altvorderzeit manchmal in Gebrauch) zu orten, um ihm zu Hilfe zu eilen, falls er in Schwierigkeiten geraten sollte (was ich zwar schwer bezweifelte, aber man konnte ja nie wissen). Seine fürstlichen Söhne indes waren nach Norden davongeeilt.
(…)“


Verfasst von Pityafinwe Ambarto (Sind. Amrod), sechster Sohn von Fürst Feanor
„Ich weiss wahrhaftig nicht, was ich denken oder fühlen soll. Obwohl wir letztendlich gesiegt haben, lastet eine unsichtbare Fessel auf meiner Seele. Ich versuche, an ihn zu denken als Vater, doch immer wieder erscheint er vor uns wie ein gewaltiger Herold des Schicksals. Die, die ihn kannten, werden wissen, wovon ich spreche; jene, die ihn nie gekannt haben sollen sich gewiss sein, dass sie den wohl grössten und rätselhaftesten Geist, der je in einen Körper gezwängt wurde, verpasst haben. Verpasst sage ich, weil er von uns gegangen ist, für immer. Ich möchte nicht viele Worte dazu verlieren: alles in seinem Leben war ein ein einziger, feuriger Augenblick, ein einziger Atemzug der Leidenschaft.
Er ist in Richtung des verfluchten Feindes davongestürmt wie ein Wirbelwind; und wie weit er uns voraus war, so war er uns geistig an Macht und Tatendrang weit überlegen. Als wir in Dor Daedeloth, wie die Grau-Elben es hier nennen, zu ihm durchdrangen, hatte er bereits mindestens drei Stunden gegen die Heere Morgoths gefochten; ich schaute seinen Körper, der eher von dem Feuer seines Geistes erschöpft war denn von den grässlichen Wunden niedergeschlagen. Nelyo (Anm. Hîrluins: gemeint ist Nelyafinwe Russandol, bei den Sindar auch Maedhros genannt) schlug mit Worten der Macht den grossen Valarauko und dessen Gefolge der verderbten Ainur zurück, die unseren Vater am meisten zu schaffen machten und wir drängten kurz die Orks zurück, die vom Licht und der Macht unserer Klingen geblendet, ihre Gesichter verdeckten. Wir (…)
…hat er die Türme von Angamando und Moringotto dreimal verflucht; dann ermahnte er uns sieben, unserern Eid zu halten und den schwarzen Feind standhaft zu bekämpfen; danach schied er dahin.
Nie in meinem Leben habe ich je wieder gesehen, dass das Feuer des Féa (Geist) in einem Hròa (Körper) so heiss gebrannt hat; denn der Körper zerfiel sofort zu Asche und in Visionen von Wetterleuchten und weissem Feuer entfernte sich sein Geist, das Angesicht Féanores von den Gefilden dieser Erde. Stumm und wie vom Schicksal gebannt standen wir da; nie wieder wird seinesgleichen in Arda erscheinen (…)“

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: Sa 6. Jun 2009, 15:48
von Lugaidh
III. Dagor Aglareb
Geschlagen im Ersten Zeitalter der Sonne 60


Zusammenfassung
Die dritte Schlacht Beleriands ereignete sich kurz nach Anbruch des Sonnenzeitalters um das gebirgige Dorthonion. Nachdem nun die Noldor unter Fingolfin sich in den Gegenden Hithlums niedergelassen hatten, Prinz Finrod mit seinem Gefolge nach Süden gezogen war und die Noldor aus dem Hause Feanors unter der Führung von Maedhros sich im Osten von Dorthonion und Doriath angesiedelt hatten, wurde ihre Aufmerksamkeit ein weiteres mal unter Probe gestellt. Aus Angband strömte eines Tages plötzlich ein grosses Orkheer, dessen Flanken von vielen kleineren Orkverbänden geschützt wurden.
Die Orks überquerten die Ebene von Ard-Galen, während dem Heer Erdbeben und eine dunkle Wolke, die die Sonne verdunkelte, vorausgingen.
Die Orkverbände an den Flanken drangen durch die Lücken von Maedhros’ Mark und dem Pass von Sirion während die Hauptstreitmacht gen Dorthonion anrückte.
Doch die Noldor waren nicht unvorbereitet.
Caranthir, Curufin und Celegorm gingen mit ihrem Gefolge gegen die Orkverbände im Osten vor, während Finrod und Turgon die Orkverbände im Süden des Sirionpasses angriffen.
Während die Brüder Angrod und Aegnor Dorthonion verteidigten, führten Hochkönig Fingolfin und Maedhros von zwei Seiten einen Konterangriff gegen das Hauptheer Angbands.
An allen Fronten errangen die Noldor einen gewaltigen, eindeutigen Sieg über die Streitkräfte der Orks.
Es heisst, nur zwei Späher seien von der Dagor Aglareb, der Ruhmreichen Schlacht, nach Angband zurückgekehrt. Die Elben hingegen hatten fast keine Verluste zu beklagen.
Nach der Schlacht errichteten die Eldar einen starken Verteidigungsring um die Festung des dunklen Feindes, eine Belagerungstaktik, die mehrere Hundert Sonnenjahre hielt und einen langfristigen, wachsamen Frieden über Beleriand brachte.


Berichte

Verfasst von Helegorn aus Hithlum
„(…)
… wir einen längeren Frieden für die Länder Beleriands garantieren wollen, müssen wir versuchen, die Macht im Norden irgendwie einzudämmen. In diesem Sinne hatten Hochkönig Fingolfin und Herr Maedhros Russandol durchaus Recht; möge dieser Belagerungsring lange halten.
Wir haben gestern angefangen, eine Festung bei Eithel Sirion zu errichten, ausserdem starke Mauern für die Verteidigung von Hithlum; und Prinz Turgon hat seine Burg in Vinyamar bereits fast vollendet, sodass ein Angriff von See aus sofort bemerkt würde. Herr Finrod hat eine Festung der immerwährenden Wache auf Tol Sirion eingerichtet; in sieben Sonnenjahren sollte sie fertig sein. Wir wachen abwechselnd in berittenen Trupps auf der Westseite von Ard-Galen. Vor drei Tagen war ich im Norden Dorthonions; Herr Angrod und Herr Aegnor haben ebenfalls Verteidigungswälle errichtet; ausserdem sind so viele Kundschafter im Einsatz, dass der Feind niamsl unbemerkt die Mitte Ard-Galens erreichen könnte. Bis er sich dem Pass des Sirion nähert, sind vermutlich sämtliche Streitkräfte der Unseren alarmiert…(...)
…weiss ich nicht genau, da der Weg, selbst zu Pferde weit und anstrengend ist. Aber ich denke, Herr Maedhros wird wissen, wie er seine marken verteidigt.
Morgen habe ich wieder Wachtdienst mit Vagolthelion; wie üblich reiten wir einige Werst des westlichen Ard-Galen ab; ab und zu kommt königlicher Besuch von Prinz Fingon selbst. Er ist sehr tapfer und ein überrangender R (…)
…der dir dieses Schreiben übergeben wird, ist ein vertrauter Freund von mir. In diesem Sinne also, Bruder:
ich stelle mich in den Dienst für den wachsamen Frieden Beleriands.

Helegorn




Verfasst von Morfindel aus Dorthonion
„Die Tage vergehen, und immer noch erfüllt mich mit grimmiger Genugtuung, wenn ich an diese wahrhaft ruhmreiche Schlacht vor zwei Jahren denke.
Was für ein glänzender, vollkommener Sieg!
Wie wir unseren Feind mit einem Pfeilhagel begrüssten…
Wie Herr Angrod mit einem lauten Schlachtruf in die Reihen der Gegner preschte…
Das lachende Schwert von Hauptmann Gùrdring…
Wie Anführer Maedhros auf einmal vom Osten erschien – wie hell und klar klangen seine Trompeten! Wahrhaftig – er kämpfte wie ein von den Toten Heimgekehrter, er, der Einhändige.
Wie der Hochkönig von Westen her in die Orks drang: schimmernd in Silber und blau die prächtige Reiterei, allen voran Prinz Fingon…
Die Wut und die Verzweiflung auf den Gesichtern der Verderbten…
Wir kämpften, als wäre Tulkas persönlich unter uns erschienen.
Des Hochkönigs Schwert, Ringil, kalt strahlend wie in einem Licht aus Aman gehüllt, Zerstörung über die Orks bringend…
All diese Bilder würden (…)
(…)“



Verfasst von Angluin
„Da ich (…)
(…)“

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: So 7. Jun 2009, 09:18
von Lugaidh
IV. Dagor Bragollach, die Schlacht des Jähen Feuers
Geschlagen im Ersten Zeitalter der Sonne 455-56

Zusammenfassung
Die vierte der Schlachten Beleriands ereignete sich in einer Zeit, als der Belagerungsring der Noldor um Angband gelegt war und Prinz Fingon den Drachen Glaurung mit seinen berittenen Bogenschützen in den Norden zurückgedrängt hatte. Nach diesem Vorfall dachten sich einige der Eldar, dass Angbands Stärke nun versiegt und seine Gefahren vergessen seien. Die drei Häuser der Edain waren in Beleriand eingewandert und hatten sich den Elbenfürsten verpflichtet. Der lange und wachsame Friede, der über vierhundert Jahre gedauert hatte, wurde jedoch mit einem Schlag zunichte gemacht.
Diese Schlacht ist die längste und vielleicht heftigste in der Geschichte Beleriands, denn sie dauerte fast ein Jahr und endete mit einer fast totalen Verwüstung der Nordlande.
Während der Friede angedauert hatte, wurden in Angband Kriegspläne geschmiedet, Orks gezüchtet und Kriegsmaschinerie erfunden.
In einer dunklen Nacht liess der schwarze Feind gewaltige Feuerströme von Thangorodrim los, und die Ered Engrin stiessen giftige Schlacke und Dämpfe aus; Erdbeben, Feuer und Qualm zerstörten fast augenblicklich ganz Ard-Galen; fortan wurde es Anfauglith genannt, der erstickende Staub.
Die Vorhut der Elbenwachen wurde von den Flammen vernichtet, doch während die Reihen der Eldar und Edain verzweifelt geordnet wurden, kam ein Orkheer über das Feld der Vernichtung dahergezogen, über alle Massen gross.
Glaurung der Goldene Wurm führte Balrogs, Trolle und andere verderbte Kreaturen in den Krieg. Die Verteidigung in Dorthonion brach zusammen, und die Brüder Angrod und Aegnor wurder erschlagen, mit ihnen ihr Vasall Bregolas. Prinz Finrod wurde mit seinem von Süden herangeeilten Heer in den Fenn von Serech getrieben und nur mit knapper Not rettete ihm Bregolas’ Sohn Barahir das Leben; sie entkamen nach Nargothrond, dem Reich Finrods. Überlebende im überranten Dorthonion flohen nach Osten zu den Ländern der Söhne Feanors. Doch auch da war das Verderben über die Elben hereingebrochen:
Der Aglon-Pass und Lothlann wurden genommen und Glaurung brach durch Maglors Lücke und verwüstete Thargelion und den Helevorn-See. Celegorm und Curufin flohen nach Nargothrond, Maglor schlug sich zu Maedhros durch, und Caranthir konnte die Orks mit Hilfe von Amrod, Amras und den Waldelben Ossiriands im Süden aufhalten.
Durch verzweifelten Widerstand wehrte Maedhros mit seinem Gefolge den Feind bei der Feste Himring ab und besetzte sogar den Aglon-Pass wieder.
Im Westen wurde das Heer der Elben und Menschen vernichtend geschlagen, beim Rückzug fiel Hador Goldscheitel, der Anführer der Edain Hithlums.
Nur mit äusserster Mühe konnten Hochkönig Fingolfin und Prinz Fingon Nevrast und Hithlum halten. Als die Meldungen über den Verlauf der Schlacht an den Fronten zu König Fingolfin gelangten, glaubte er das Werk der Eldar in Mittelerde vergangen.
In Zorn und Ohnmacht ritt er nach Angband und starb durch die Hand des Dunklen Feindes. Nach zwei Jahren erbitterter Verteidigung wurde Finrods Turm Minas Tirith von Sauron Gorthaur, dem getreuen Diener des Feindes eingenommen und die Grau-Elben verliessen fortan für immer den Norden, um Schutz in der Falas oder in Doriath zu suchen. Ab diesem Zeitpunkt hörten Kriege und Scharmützel in Beleriand nie mehr auf.


Berichte


Verfasst (Skizzen) von Belegdur, Nachtwächter in den Reihen der Edain aus Dorthonion
„Ruhig ist es heute, sehr, sehr ruhig. Still und schwül wie schon lange nicht mehr.
Weder Mond noch Sterne sind zu sehen, der Schnee bedeckt die Kirfern der Heimat.
Keine Nacht zum Träumen über Liebe und Leben…selbst die üblichen leisen Beben der Erde (wenn man das Ohr an den Boden legt, hört man es ganz leise) haben aufgehört.
Der Norden ist ruhig. Dorlas ist noch nicht zurück, wo mag der Junge nur stecken?
Dieser Abenteurer..wobei er es bestimmt lustiger hat als ich, der ich mich etwas langeweile im Augenblick. Mein Streitkolben ist an der rechten Spitze rostig, habe ich gestern bemerkt. Warum schreibe ich eigentlich solche Sachen? Unsinn, eine schlechte Angewohnheit eines Kriegers, nach Einbruch der Dunkelheit sich elbischer Schrift zu bedienen. Warum aber auch nicht?
Mir gefällt das. Wer weiss, wa


------------------------------------------------------ (undeutliche Tintenklecker)


…Götter, steht uns bei
Feuer, Erdbeben und schwarze
Leser, wer immer du auch seist, solltest du das hier lesen, sei dir sicher, dass

wie ein ehrenwerter Mann gestorben bin
die Hölle (…) auf uns nieder


---------------------------------------------------(undeutliche Tintenklecker)






Verfasst von Cadwor Morlinthir aus Nevrast
„ (…)
… Ansturm will nicht enden. Barad Eithel steht kurz vor dem Fall, denke ich. Während ich hier, in den Stätten der Heilung liege, höre ich sie. Ich höre ihre hässlichen Kriegshörner von weitem, ihre riesigen Trommeln und das namenlose Feuer der Valrogs..die Mauern zittern von den Angriffswellen.
Lindir, Gwindor, Glaurhir, Uiriel, Saelras…und viele mehr. Sie alle liegen jetzt da draussen…kalt, starr, mit verkohlter Haut, abgehackten Gliedmassen. Zerquetscht von den tumben Füssen der Trolle und der walzenden Masse des Heeres..durchbohrt von Feuer-und Giftpfeilregen..
Würden mich die Heiler nicht hindern, würde ich hinausstürmen, in einem letzten Aufscheri in die Reihen der verhassten Verderber der Eldalië stürzen, auch wenn dies gewiss mein Ende wäre.
Gebt mir eine Klinge! Wo ist mein Schwert?! Sie hören mich nicht. Ich soll ruhig bleiben, damit ich nicht Blut husten muss. Ruhig bleiben? Die Mauern verteidigen sollte ich! Wenn (…)
… spüre, wie die Heilkraft meines Leibes nicht mehr ausreicht. Ich weiss, mein Ende ist nahe:
mit der Voraussicht des Todes sage ich es dir, Nachwelt. Klar und einfach, damit du es verstehen mögest.
Wir waren Narren. Wir waren töricht und dumm. All die Jahre des Friedens – und nun hat das jähe Feuer uns geblendet, die Erdbeben uns den Boden von den Füssen weggezerrt, die Dämpfe unseren Atem vergiftet, die Orks unsere Tapferen dahingerafft, die Valrogs unsere Seelen zerrissen, die Trolle unsere Leichen gegen die Mauern katapultiert. Er – er hat uns betrogen. Verflucht sei sein Name auf ewig, verflucht seist du . hörtst du? Feanor! Für deinen Sippenmord, unsere elende Wanderung im Malm-Eis, für diesen Krieg. Verflucht für die Silmarili und deren Heiligkeit selbst! Beleriand ist dem Untergang geweiht.
Geht und stürzt euch ins Verderben, Eldar und auch ihr, unwissende, tapfere Edain…
(…)“



Verfasst von Arahael Pallaran, Caun der Kundschafter aus Thargelion
„Amon Ereb gesichert. Die Pfade in Richtung Dolmed werden von Orkverbänden gehalten, schätzungsweise um die zehntausend Mann stark. Der Weg zum Helevorn-See wurde zerstört. Eine grosse Streitmacht der Orks (mehrere zehntausend) hat den Wald um Helevorn abgebrannt, der See wurde besudelt. Ich glaube, der grosse Wurm hatte ihn bereits verschmutzt, diese Art von Schleim habe ich noch nie im Wasser herumtreiben sehen, zumindest nicht von Orks hinterlassen.
Östlich von Himring passierte gestern ein mehrere tausend Mann starkes Orkheer, sie hatten gepanzerte Bergtrolle dabei. Ein Balrog ist durch Maglors Lücke gekommen; Fürst Maglors Ländereien sind ein einziger Schutthaufen. Laut Amlach hat Fürst Maglor vorgestern mit seiner Garde die Feste bei Himring erreicht. Thargelion wurde teilweise eingenommen; Bilwisse (mehrere zehntausend Mann stark) halten die südliche Region besetzt. Ihre Lager sind verstreut und es herrscht ein orgienhaftes Chaos. Ich denke, es geht da um die Gefangenen, die sie gemacht haben..ich erspare mir den folgenden Bericht. Nun weiter: Die Strasse Richtung Iant Iaur ist unzerstört. Der Feind benützt ihn anscheinend als Mittel zur schnellen Fortbewegung. Heute morgen sind drei Legionen der Orks gen Doriath losmarschiert. Schätze, dass ihre Bemühungen fehlschlagen, daher ist mit einem Seitenangriff zu rechnen, wenn sie zurückkehren. Die Naugrim haben sich vom Dolmed zurückgezogen. Konnte aber noch nichts näheres in Erfahrung bringen, als dass sie sich im Falle eines Angriffs auf die Ered Luin in den Städten Belegost und Nogrod verschanzen werden (laut Rochvagor).
Bis jetzt habe ich jedoch keines ihrer grossen Äxte jenseits des Dolmed gesehen.
Auf dem Rerir-Berg wurde ein Stützpunkt der Bilwisse gebaut, da sammeln sich heranströmende Streitkräfte aus dem Norden. Himring steht noch, soweit ich weiss; Fürst Maedhros hat alle verbliebenen Streitkräfte im Nordosten da versammelt, jeden Tag kommen Flüchtlinge aus Dorthonion. Dass die Feste noch verteidigt wird, halte ich persönlich für ein Wunder…
Der Aglon Pass wird immer noch von Orks (schätzungsweise an die fünftausend) und einigen Balrogs gehalten. Von Himring werden immer wieder Angriffe unternommen. Von Fürst Celegorm und Fürst Curufin fehlt jede Spur. Ich habe Hîrlachend vor vier Tagen losgeschickt; er sollte in einigen Tagen Ossiriand erreichen. Was die Waldelben entscheiden werden, weiss ich nicht. Der grosse Wurm dürfte sich in den Gegenden von Nan Elmoth aufhalten. Nahe können wir nicht an ihn heran. Zwei von unseren Spähern hat er bereits abgefangen. Ein sehr wachsamer und bösartiger Geist scheint in diesem Geschöpf zu hausen…Scheint so, als ob der Wurm sich Richtung südwesten bewegt. In den Bilwisslagern einige Schwachstellen (?). Die Orkheere (jeden Tag kommen einige Tausend dazu) machen Druck Richtung Süden. Von der Ramdal her ist noch kein Bericht eingetroffen. Aufgrund unserer zahlenmässig absurder Unterlegenheit sollten wir (…)
…“





Verfasst von Uluithiad, Dunkelelb aus Ramdal
„Ihre stolze Erhabenheit und ihre Arroganz anderen Völkern gegenüber ist ihnen nun teuer zu stehen bekommen. Sämtliche tapfere Krieger des Nordens haben nur noch eines in den Kopf: zu fliehen.
Ihre grossartigen Beschützer und Lehrer im Westen hingegen kümmert es wenig. Der grosse Reiter ist schon seit Jahrtausenden nicht mehr durch diese Gegenden geprescht.
Da vergeht euch das Lachen, vergeht euer Prunk, versagen eure glänzenden Waffen, ihr Verblendeten, Abkömmlinge von jämmerlichen Königen, sogenannte Kundige und Krieger! Euer Hochkönig hat also den Widersacher selbst herausgefordert? Welch törichte Tapferkeit, welch unsinnige Gewalt! Eure Macht ist euch zu Kopf gestiegen. Ihr glaubt, weil ihr mehr Gewalt des Leibes und des Geistes besitzt als andere Kreaturen und Völker dieser Länder, könntet ihr mit Willkür und Belieben mit ihr verfahren. Eine Zerstörung und ein grosses Unheil aber habt ihr heraufbeschworen.
Die Erde ächzt schon von den Wunden, die ihr zugefügt wurden wegen euch. Und wegen euch wird sie eines Tages geopfert werden.“

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: So 7. Jun 2009, 13:46
von Lugaidh
V. Nirnaeth Arnoediad, die Schlacht der Ungezählten Tränen
Geschlagen im Ersten Zeitalter der Sonne, Sommer 472

Zusammenfassung

Die fünfte und letzte Schlacht der Freien Völker Beleriands gegen den Dunklen Feind spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte Mittelerdes. Elben wie Westmenschen erinnern sich in grosser Traurigkeit an ihr, was ihr auch einfach den Namen Nirnaeth, die Tränenreiche, eingebracht hat.
Diese Schlacht rührt an den verletzten Gefühlen der Eldar gegenüber den Menschen, und auch die Zwerge führten fortan wenig Bündnisse mit den anderen Völkern Mittelerdes.
Ich möchte euch erzählen von grossen Verlusten, lang vergangener Stärke, aber auch von unvergleichbarem Heldenmut und Tapferkeit.

Die Vorbereitung: Nach dem wie ein Märchen scheinendem Vorfall von Beren Erchamion und Lùthien, die Tochter König Thingols, keimte wieder Hoffnung in den Herzen der Eldar.
Fürst Maedhros begann bereits Jahre vor der Nirnaeth mit der Ausarbeitung von Kriegsplänen und begann, Heere zu mustern und zu rüsten. Auch wenn wenig Freundschaft herrschte zwischen den Söhnen Feanors und dem Hause Fingolfins, so waren Fürst Maedhros und Hochkönig Fingon (der die Krone seines Vaters übernommen hatte) doch gute Freunde und hatten ausserdem einen gemeinsamen Feind.
Fürst Maedhros sandte viele Boten an so gut wie alle freien Länder Beleriands und sogar weiter nach Eriador bis hin zu Rhovanion. Er sammelte so viel Elbenvolk um sich wie es ging und befestigte Himring und Thargelion. Er rekrutierte Völker des Ostens, dunkelhäutige Menschen, die verstreut und gross an Zahl jenseits der Ered Luin lagerten und machte sie zu seinen Vasallen. Sogar die Zwerge von Belegost und einige aus Khazad-dûm sandten eine starke Streitmacht und Waffen. Hochkönig Fingon sammelte ebenfalls die Noldor von Hithlum und Mithrim, zu seinen Seiten stand fast das ganze Volk der Edain von Dor-Lomin, und aus der Falas und aus Nargothrond eilten sbenfalls Heere zur Verstärkung. Die Haladin von Brethil kamen ebenfalls dazu mit ihren Waldläufern. Maedhros Plan war es, nach Norden Richtung Angband zu marschieren und die Heere des Dunklen Feindes hervorzulocken; dann würde König Fingon mit seiner Streitmacht in die Flanken hineinfahren, so dass eine Hammer- und Ambosslage entstünde.

Der Kampf: Als die Freien Völker von osten und Westen gegen Angband anrückten, hielt König Fingon sich verborgen, während Fürst Maedhros die Standarten in der Anfauglith entrollte. Plötzlich erschien Turgon aus Gondolin mit einem grossen Heer und verstärkte seines Bruders Streitmacht.
Doch durch ein Missgeschick hatte der Dunkle Feind von den Plänen erfahren und lockte das Heer König Fingons an die Mauern Angbands, wo die Mauern beinahe gestürmt wurden. Doch da kam ein weiteres Heer aus den Nebentoren und schlug Fingon mit grossen Verlusten zurück.
Während Fürst Maedhros im Osten gegen ein Heer aus orks, Drachen und Balrogs kämpfte, verrieten die Ostmenschen die Freien Völker und wandten sich gegen die Eldar. Maedhros Streitmacht wurde aufgelöst, die Zwerge verliessen in Trauer um ihren gefallenen Fürsten Azaghàl das Schlachtfeld.
Dann drückten die gesamten Massen Angbands gegen Fingon, und er wurde erschlagen und sein Gefolge vernichtet. Auf Drängen Hùrins, des Anführers der Edain aus Dor-Lomin, entfernte sich Turgon mit seinem Heer unbemerkt, während die Menschen den Rückzug deckten.
Beim Pass von Sirion kämpften sie bis zum letzten Mann, und Hùrin Thalion allein hielt al Ende gegen die Heer des Dunklen Feindes stand. Dann wurde er schliesslich festgenommen und nach Angband geschleppt, wie auch viele der Noldor davor.
Dies war das Ende der Nirnaeth, und kein Barde vermag das Elend und das Leid zu schildern, das über die Freien Völker Beleriands vom Norden her hineinbrach.

Die Folgen:Ausser die weisse Stadt Goldolin, Doriath und Nargothrond waren alle Reiche der Elben zerschmettert, die Edain vertrieben, die Zwerge hatten sich zurückgezogen. Die Ostmenschen siedelten sich in Hithlum und Dor-Lomin an und versklavten die letzten Reste der Edain dort. Ost-Beleriand wurde mit Ausnahme der Wälder im Süden verheert und jeglicher Widerstand im Norden gebrochen.
Turgon, Herr von Gondolin, übernahm die Königswürde, und die weisse Stadt blieb vor dem Feind verborgen.



Berichte über die Vorbereitung




Verfasst von Gròr Feindhammer aus Belegost
„Wie mit dem Herrn Kupferkopf (Anm. Hîrluins: gemeint ist Maedhros) vereinbart liefern wir:
Zweitausend Panzer aus Mithril (Grausilber), Draitausend Grossäxte, Fünftausend Hellebarden, Viertausend Langschwerter, Siebentausend Doppelschwerter, Achttausend Speere mit Widerhacken, Zwanzigtausend Panzer aus Stahl, Zwölftausend Schilde aus Legierungen, die nur uns Khazad etwas angehen, tausendfünfhundert Wurfdolche, dreitausend Kriegshämmer, zweihundert Kriegsmasken, fünfzig Wurfmaschinen, hundertzwanzig (…)
… Fràr mit einen Abteilung leicht gepanzerten Axtwerfer, Hauptmann Wàli mit drei Abteilungen mittel gepanzerten Axtphalanx, Hauptmann Thurr mit sieben Abteilungen schwer gepanzerter Schildphalanx, Leutnant Wìli aus Khazad-dûm mit Tausend Freiwilligen (sie sind mehrere Monate gereist, um zu uns zu stossen).
Fürst Azaghàl der Mächtige wird diese Streitkräfte von insgesamt zwölftausend kampftüchtigen Zwergen mit seiner Garde in die Schlacht führen. Wir scheuen weder Tod noch Blut.
Zu euren Diensten,
Dritter Marschall Gròr Feindhammer



Verfasst von Siriondil Eccamarth aus Himlad
„Aus Ossiriand kamen zweihundert leichtbewaffnete Späher der Grün-Elben (mehr wollten sie nicht schicken); aus Estolad trafen vor neun Tagen Zweitausend Bogenschützen der Grau-Elben ein;
Aus Nan Elmoth boten sich Elf Dunkelelben (!) zu Späherarbeiten an; aus der Andram meldeten sich Dreitausend Bogenschützen aus Fürst Amrods Volk; vom Amon Ereb trafen vor drei Tagen Zweitausend Speerwerfer aus dem Volke Fürst Amras’ ein; von Thargelion wurden gestern tausend Schildträger, Zweitausend Bogenschützen und Viertausend Schwertkämpfer der Noldor von Fürst Caranthirs Volk ausgerüstet; Zwölftausend Kämpfer der Naugrim marschieren der Zwergenstrasse entlang, sie werden in vier-fünf Tagen Kampfbereit sein; aus Gelions Quellen sind sechstausend bewaffnete Noldor aus Fürst Maglors Volk heute eingetroffen; Die Fürsten Celegorm und Curufin sind mit einer Streitmacht von Fünftausend Sindar und Noldor unterwegs, sie werden in zwei Tagen hier eintreffen; Euer Heer umfasst Fünftausend Schildträger, dreitausend Schwertkämpfer und Viertausend Bogenschützen der Noldor, Herr. Himring ist sicher und so gut wie uneinnehmbar; aus Himlad trafen vorgestern neuntausend bewaffnete Reiter der Noldor ein; von eurer mark ebenfalls dreitausend Reiter dazu. Von den Vasallen werden sich die Völker Uldors und Ulfangs in einer Woche gerüstet haben. Sie haben Euch eine Unterstützung von mindestens dreissigtausend Mann zugesprochen. Aus der Ramdal (…)
…wie ich von Boten Leutnant Haradirs gestern erfahren habe:
König Fingon befehligt über
Zwölftausend kampftüchtige Noldor aus Hithlum; Zweitausend Bogenschützen der Grau-Elben; Siebentausend berittene Kämpfer der königlichen Garde, ausserdem die berittene Ehrengarde der Edain aus Dor-Lomin, Sechstausend Mann stark, angeführt von Oberhaupt Hùrin Thalion; die Edain verfügen über eine weitere Streitmacht von Zehntausend bewaffnete Kämpfer zu Fuss, angeführt von Fürst Huòr und dazu zweitausend Freiwillige aus Mithrim; aus Nevrast sind zweihundert Späher angekommen; aus Brethil sind Fünftausend Waldläufer der Edain zum Hauptheer dazugestossen, angeführt von Fürst Haldir; aus der Falas und aus Nargothrond sind sechstausend der Noldor und der Sindar eingetroffen in Hithlum, unter der Führung von Fürst Gwindor. Aus Doriath sind keine Elben eingetroffen, aus der verborgenen Stadt ebenfalls nicht. Aus Arvernien (…)
…“


Verfasst von Brandir aus Mithrim
„Ich schliff meinen Speer gestern, und er will nicht genügend scharf werden.“


Fragment aus einem Bericht eines später abgefangenen Spitzels von Hauptmann Grashdahk
„ (…) achzigtausend unnütze Tarkû aus dem Osten. Werden sich im Verlauf der Schlacht gegen den Kupferscheitel wenden (…)
…Horde von Durbakh und weitere Hundertzwanzigtausend aus der Abteilung Shar-Ghâsh Ghòthmogh. Er wird auch seine Garde der Peitschenfürsten anführen, (…)
..nebentor je zweihunderttausend gelagert. Aus (…)
…“



Berichte über den Kampf




Verfasst von Hîrrandir aus Goldolin
„ (…)
…aber sie kannten keinen Halt und im Sturm wurden die Heere des Orks wie Spreu überrant, die königliche Standarte allen voraus. Fürst Turgon hielt alle zurück, die er konnte, ein Teil der Edain blieb ebenfalls. Rauch stieg von Thangorodrim aus…
Am Pass war es ruhig. Wir wachten die Nacht durch und deckten den Rücken von des Hochkönigs Heer.
Am morgen gab Fürst Turgon plötzlich den Befehl, sofort und so schnell wie möglich nach Norden zu eilen. Im Gewaltmarsch erreichten wir das angreifende Heer, das nun zurückgeschlagen wurde. Die Haladin waren zu diesem Zeitpunkt verschwunden, ebenso die Streiter aus nargothrond und der Falas…ich fürchte, der Tod hat sie allzu früh ereilt. Wir drangen mit der Tî-maeth Formation zu den Noldor aus Hithlum durch und als die Sonne aufgegangen war (was man am blassen schimmer durch die schwarze Wolkendecke wahrnahm, vernahmen wir die Trompeten der Söhne Feanors, wie sie von Osten gegen das Hauptheer voranrückten. Die Orks wichen, und ihre Vorderreihen wurden vernichtet. (…)
…abgedrängt von denen im Osten, erhob sich eine gnadenlose Übermacht gegen unsere Reihen. Viele der Valaraukar waren gekommen, und der dunkle Feldherr, der Gothmog genannt wird, leitete selber den Sturm. Wenige unseres Volkes können gegen einen Valarauko bestehen; wer das Licht Amans im Antlitz hat, mag vor dem verderbten Engel standhalten; doch wenige vermögen sich der Flammenpeitschen und dem würgenden Schatten zu erwehren. König Fingon schlug einige nieder, ehe er mit seiner Garde umzingelt wurde, und wir konnten ihm nicht beistehen… (…)
…wir wenden uns der Ered Echoriath zu, einige der Eldar folgen uns. Die Edain Dor-Lomins decken unseren Rückzug.
Nirnaeth! Bewahre deine Toten in ewigem Andenken.
Taten unbeschreiblicher Tapferkeit habe ich gesehen. Die Männer aus Dor-Lomin schützten ihre Mitkämpfer und die Eldar mit ihren blossen Körpern! Ihr Kampfruf hallte in die Lüfte wie Musik der Valar, licht sind ihre Häupter und unvergleichlichen Mut üben ihre Klingen..Lacho calad, drego morn..ewig wird mir dieser Ruf nachklingen.“




Verfasst von Lhugawidh Rumilion (später genannt: Hathel-Amrûn) aus Hithlum
„Ich diente in der Abteilung der berittenen Bogenschützen König Fingons. Schwer lastet die Nirnaeth auf unser aller Seelen. Dennoch möchte ich versuchen, eine möglichst genaue Beschreibung jener Tage zu übermitteln.
Wir lagerten verborgen um die Hänge der Ered Wethrin, der Grossteil um die Feste bei Eithel Sirion.
Der Befehl zum Angriff sollte ein grosses Feuersignal aus Dorthonion sein. (…)
..mit mehr als Zehntausend Speerträgern in glänzenden Rüstungen. Ich erinnere mich: als König Fingon die Truppen aus Gondolin und seinen Bruder von weitem erblickte, da stand er auf und rief mit heller, klarer Stimme: „Utúlie’n aure! Aiya Eldalië ar Atanatári, utúlie’n aure! Der Tag ist gekommen! Sehet, ihr Völker der Eldar und Väter der Menschen, der Tag ist gekommen!“
Vereinzelt erklang es aus dem Heer: „Aute i lóme! Die Nacht vergeht“ (…)
…kam in schmutziges Grau gehüllt, sodass wir sie erst bemerkten, als sie einige Werst von der Feste entfernt waren. Der Hauptmann, ein riesiger Orkhauptmann, zog seinen Skimitar und das Gefolge liess ein hässliches Brüllen hören. Doch wir hielten uns verborgen und antworteten dieser Herausforderung mit drohendem Schweigen. Da sprach der grosse Ork uns in hässlichem Westron an und liess einen gefangenen Elben erscheinen. Sie hatten ihm die Augen ausgestochen. Dann brüllten die Herolde: „Viele wie diesen hier haben wir noch, und so werden wir mit ihnen verfahren, wenn ihr euch nicht beeilt!“ Vor unseren Augen haben sie dem Todgeweihten Hände, Füsse und schliesslich den Kopf abgehackt. Fast gleichzeitig erhob sich ein verzweifelter, sich überschlagender Schrei der äussersten Ohnmacht und Wut, und ein Edler aus den Streitkräften Nargothronds galoppierte mit gezückter Klinge den Herolden zu, seine Leute ihm hinterher. Ehe wir uns versahen, waren sie bei den Herolden, und erschlugen sie alle bis zum letzten Mann und drangen in das dahinter stehende Hauptheer der Orks ein. Bei diesem Anblick vergassen wir jede Vorsicht, rasender Zorn packte uns und wir zogen fast alle wie ein Mann die Waffen. Das Aufblitzender Klingen und unser Angriff hatten etwas berauschendes, wir fühlten das Licht Oromës in uns. König Fingon setzte den Helm auf und liess die Trompeten blasen, und wir stürmten tief in das Orkheer hinein, alles erschlagend, was uns im Wege kam. Am Abend waren wir bereits vor den Toren von Angband, hundert Fuss goch und Fünfzig breit, mit Eisen beschlagen. Doch die Edlen von Nargothrond brachen durch und stürmten das Innere der riesigen Festung. Da ergoss sich brennendes Öl und betäubende Quälme über uns, und plötzlich erschien eine gewaltige Streitmacht vom Westen und drängte uns von den Mauern zurück. Die aus Nargothrond waren für immer in den Tiefen Angbands verschwunden, beim Rückzug fielen fast alle Edain aus Brethil mitsamt ihrem Anführer, Haldir.
Mit schweren Verlusten kämpften wir bis zum morgen, als Fürst Turgon vom Süden heranrückte und Fürst Maedhros von Osten. Dann entleerte sich Angband…
Feuer und Kaltdrachen drängten das östliche Heer zurück, Balrogs unter Feldherr Gothmog trieben einen Keil in unsere Reihen. Meine Pfeile prallten an ihren Flügeln ab oder schmolzen in ihrem schwarzen Feuer. Mein Pferd ging durch und warf mich ab.
Die Edain bedeckten sich die Augen und flohen entsetzt, nur König Fingon (…)
…vierten Tag schien alles verloren. Das Banner König Fingons war nicht mehr zu sehen, unsere Resten schlossen sich den Kriegern aus Gondolin an.
Während wir den Pass von Sirion (…)
…“







Verfasst von Lòrindol, Schildträger aus Lothlann
„ (…) Hauptmann Uldor…
… bedrängte Fürst Maedhros mit Meldungen von Angriffen aus dem Nordosten. Während langfristigen Aufklärungsarbeiten blieben wir zwei Tage im östlichen Anfauglith gelagert; eine seltsame Unruhe umschloss mein Herz, und mein Geist war von irgend einem unbekannten Schatten getrübt.
(…)
… angriffen, erschien das grösste Gefolge bisher aus Angband. Da kamen Ungeheuer und Dämonen den Orks voran. Mein Schild hatte vorher mühelos Skimitarschlägen widerstanden, doch als unsere Abteilung gegen diese Scheusale Front machte, verliess uns die Hoffnung. Die Drachenbrut wandte sich gegen uns; Collmîr wurde vom feurigen Atem des Drachenvaters einfach zur Asche verbrannt, viele andere mit ihm. Mein Schild wurde so heiss, dass ich ihn fallen liess und Drambrast rettete mir mit knapper Not das Leben, als er mich nach hinten zog. Vorne sah ich unsere Fürsten standhalten: Fürst Maedhros kämpfte wie ein Herold Manwës: mit Worten der Macht und hell strahlender Klinge schlug er einem Kaltdrachen den Schwanz ab und stiess ihn in die Meute zurück. (…)
..der Verrat der Menschen: von drei Seiten zogen sie die Waffen gegen uns, und in hoffnungsloser Unterzahl schmolzen unsere Reihen dahin. Fürst Maglor erschlug darauf Uldor den Verfluchten, doch Glaurung und die Drachen hatten unsere Mitte bereits zu sehr geschwächt.
Taten unerhörter Tapferkeit leisteten die Naugrim aus Belegost: als die Drachen unsere Vorhut überwältigt hatten, zogen sie ihre grässlichen Masken an (die anscheinend sehr nützlich waren im Kampf gegen den lähmenden Willen der Drachen) und trieben die Kaltdrachen zurück. Dann wurde der Drachenvater umringt; mit ihren Äxten zerfetzten sie seinen diamantenen Panzer, und der Fürst der Naugrim, ein grimmiger Zwerg mit stahlharter Rüstung und zerstörerischer Macht, nagelte den Schwanz des Drachen mit schier unvorstellbarer Kraft seiner Faust an den Boden fest.
Da warf sich das Ungetüm in brennendem Zorn auf den Zwerg, der unter dem enormen Gewicht erdrückt wurde. Dennoch zückte der Krieger im Tod einen Dolch aus einer Schulterscheide und bohrte ihn tief in den Bauch des Drachen, der zurücksprang und unter Schmerzgebrüll nach Norden verschwand.
Da senkten die Naugrim ihre Äxte und kein Feind wagte, sie anzurühren. Sie hoben den toten Fürsten auf und trugen ihn langsamen Schrittes und tiefe, kehlige Klagelieder singend aus dem Schlachtfeld.
Wir (…)
…erreichten am Ende Thargelion mit Siebentausend übriggebliebenen Kriegern (…)
…“



Verfasst von Cambror aus Dor-Lomin
„ (…)
… es ist alles verloren. Gestern wurde Fürst Huòr von einem Pfeil ins Auge durchbohrt.
Wir halten den Passs von Sirion gegen eine unwahrscheinlich grosse Flut der Heere aus Angband.
Für einen unserer Krieger zahlen sie mit zehn ihrer verderbten Streiter.
Ich wurde eben losgeschickt, um Kunde in die heimat zu bringen über den Ausgang der Schlacht…
Auf einer Anhöhe sitzend, sehe ich die Reste unserer Tapferen, wie sie keinen Schritt weichen. Lasst mich an eurer Seite sterben, Brüder! Nein, sie wollen nicht. Ich soll die Kunde zu ihren Familien tragen.
Meine Verbände halten kaum das Blut, das aus den Wunden dringt.
(…)
…Fürst Huors Garde, alles ehrenwerter Krieger. Für jene, die hören wollen: dies ist das letzte Gefecht eines Gottmenschen! Allein steht er da und mit jedem Streich seiner mächtigen hand fallen Reihen der Horde Angbands.
Als Hùrins Schild zerbarst, warf er ihn weg und ebenso sein schartiges, zerkrümmtes Schwert. Einem Orkhauptmann entwand er eine grosse Axt, und beidhändig schwang er sie gegen Anband. Er allein, strahlend, unberührbar. Alle Heere der Dunkelheit liefen gegen ihn zusammen.
Da schrie er, und seine Stimme liess den Himmel erbeben: „Aure entulùva! Es soll wieder Tag werden!“
Siebzigmal stiess er diesen Ruf aus, mit jedem Hieb, und der Feind sank zerschmettert dahin.
Die gepanzerte Trollgarde von Gothmog wurde nach allen Seiten geschleudert, ihre Panzer zerschellt, ihr aufgedunsenes Fleisch nach allen Seiten fliegend. Er war inhaber solcher Kraft, dass er teilweise sogar mit dem Stoss des Stiels allein mehreren Trollen alle Knochen brach.
Schliesslich fing die Axt im heissen, schwarzen Blut zu rauchen an – und verdampfte.
Da liess Gothmog Hùrin festnehmen, indem sich die Orkmassen einfach auf ihn draufwarfen, sodass er am Ende lebendig unter ihnen begraben war. Dann fesselten ihn die Balrogs, und er wurde nach Angband geführt. Ich eilte auf den Nördlichen Pfaden davon, in Schmerz und Furcht… (…)
…“


Ein einzelner Bericht über die Folgen der Nirnaeth




Gefunden von Annael dem Grau-Elben auf dem Haudh-en-ndengin, dem Hügel der Erschlagenen nach der Nirnaeth in der inneren Brusttasche eines erschlagenen, fremden Elbenkriegers mit goldblondem Haar
„Mein Valchwest
trage dieses Schreiben stets an dein Herz
es möge dich in der Schlacht beschützen mit allen Sternen Ardas und der Gnade der Himmelskönigin Varda
ich erflehe Schutz und Licht von dem Unergründbaren
sei vorsichtig und kehre mir gesund heim
ich warte deiner in den Birkenwäldern von Nimbrethil
Dein kleiner Sohn und deine kleine Tochter werden dir Kraft und Mut senden
denke an uns, wenn du in den hohen Norden (…)

…navaer, gûr nîn (...)


(auf der Rückseite dieses Briefes stand nur ein Wort, möglicherweise von Valchwest im Angesicht des Todes geschrieben: Lothwen)

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: So 7. Jun 2009, 19:37
von Lugaidh
Epilog: der Krieg des Zorns

Wenige wissen, was sich in diesem gewaltigen Krieg des ersten Zeitalters wirklich ereignete. Auf Flehen Earendils des Seefahrers, hielten die Valar Rat und beschlossen, Morgoth anzugreifen. Sie überquerten Belegaer; es fochten die Valar und die Vanyar-Elben gegen den Dunklen Feind auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Es heisst, Manwës Herold Eonwë habe den Fuss auf Drengist gesetzt und in seine Trompete geblasen, und Arda erzitterte in diesem reinen, mächtigen Klang.
Doch Angband war stark, und ein Heer, dass angeblich mehrere Millionen Orks und tausende Balrogs und Drachen umfasste, zog gegen den Zorn des Westens zu Felde.
Doch schliesslich wurde Ancalagon, der Fürst der Flügeldrachen erschlagen und die unermesslichen Heere Angbands aufgerieben. Eonwë mit dem strahlenden Antlitz zerschmetterte mit einem Handflächenstoss die Tore von Angband; und es heisst, Tulkas der Starke sei hervorgetreten als Streiter der Valar und habe mit Morgoth gerungen. Er warf ihn zu Boden, und die Valar verbannten den Dunklen Feind in die äusserste Leere jenseits von Arda.

Während den Kämpfen erlitt Beleriand entsetzliche Wehen, und die Länder änderten sich oder versanken.
Dein Andenken ist süss, Beleriand. Auch wenn du mir viel Sorge und Qual gabst, werde ich dein Bild stets in meinem Herzen behalten.
(...)






(OOC: Quellen: das Silmarillon & the History of Middle earth; angelehnt im Stil und in der möglichst geschichtsgetreuen Authenzität :-))

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: So 7. Jun 2009, 22:25
von Litreth
(( OOC : ! Bravo ! Wenn ich wieder mehr Zeit habe versuch ich auch sowas auf die Beine zu stellen, macht mir auch immer viel Spass sowas!

Tolle Berichte hast du geschrieben Luga! Meinen Respekt und ich hab sie gerne gelesen!))

Re: Chronik der Schlachten Beleriands

Verfasst: Mo 8. Jun 2009, 13:51
von Saelarieth
(( :anbeten: :clapping: :!: :!: ))