Meduineth spricht
Verfasst: Mo 20. Dez 2010, 01:26
"Dunkel waren die Wälder um den See herum, und das Licht der schönen Sterne fiel selten in die tiefen Schluchten der Gebirge ringsum. Für einige Zeit wanderten wir an den Ufern des Sees, benannten die Dinge die wir sahen und lernten ihre Natur, wie auch unsere. Doch wenig wussten wir, und als Geister und Trugbilder die Dunkelheit zu beleben begannen, erfüllte uns Furcht.
Von einem Jäger hörten wir, der auf einem vierbeinigen Tier, die Wälder durchquerte. Ein Schatten legte sich auf unsere Herzen. Bald hörten wir von noch mehr Jägern, grausam, und einige von uns flohen in die Wälder, aus denen sie nicht zurück kehrten. Nie waren wir viele, nur fünf mal zwölf zu Beginn. So war jeder, der fortging und nicht zurück kehrte, ein Verlust, der unser Herzen beschwerte.
Als Ingwë, Finwë and Elwë ihre Sippen aufriefen, dem Ruf der Valar zu folgen, wollten die Ersten nicht mit. Imin, Tata und vor allem Tatië trauten dem Ruf nicht. Sie und viele andere sahen unser Heil im Da- und Zusammenbleiben und fühlten sich den dunklen Wesen durch unsere Natur überlegen. Als der Jäger die drei Völker in den Westen führten blieben wir, wo wir waren. Doch die Finsternis nahm zu, begann, Jagd auf uns zu machen, zu töten, und wir flohen.
Lange Zeit flohen wir durch die Nacht. Wo auch immer wir hofften, eine Zuflucht gefunden zu haben, holte sie uns ein. Doch die Sterne leiteten uns, gaben uns Hoffnung und wir sangen ihr hohes Lied. Auch, als wir nach und nach die anderen aus den Augen verloren. Es war noch lange vor dem Aufgang der flammenden Sonne und des silbernen Mondes, dass ich von Tata und Tatië und meinen Geschwistern getrennt wurde."
Colgael sah sie an, tiefes Mitgefühl war in seinen Augen zu erkennen, und Meduineth schwieg.
Von einem Jäger hörten wir, der auf einem vierbeinigen Tier, die Wälder durchquerte. Ein Schatten legte sich auf unsere Herzen. Bald hörten wir von noch mehr Jägern, grausam, und einige von uns flohen in die Wälder, aus denen sie nicht zurück kehrten. Nie waren wir viele, nur fünf mal zwölf zu Beginn. So war jeder, der fortging und nicht zurück kehrte, ein Verlust, der unser Herzen beschwerte.
Als Ingwë, Finwë and Elwë ihre Sippen aufriefen, dem Ruf der Valar zu folgen, wollten die Ersten nicht mit. Imin, Tata und vor allem Tatië trauten dem Ruf nicht. Sie und viele andere sahen unser Heil im Da- und Zusammenbleiben und fühlten sich den dunklen Wesen durch unsere Natur überlegen. Als der Jäger die drei Völker in den Westen führten blieben wir, wo wir waren. Doch die Finsternis nahm zu, begann, Jagd auf uns zu machen, zu töten, und wir flohen.
Lange Zeit flohen wir durch die Nacht. Wo auch immer wir hofften, eine Zuflucht gefunden zu haben, holte sie uns ein. Doch die Sterne leiteten uns, gaben uns Hoffnung und wir sangen ihr hohes Lied. Auch, als wir nach und nach die anderen aus den Augen verloren. Es war noch lange vor dem Aufgang der flammenden Sonne und des silbernen Mondes, dass ich von Tata und Tatië und meinen Geschwistern getrennt wurde."
Colgael sah sie an, tiefes Mitgefühl war in seinen Augen zu erkennen, und Meduineth schwieg.