Ein Brief an Colgael, Caun
Verfasst: Fr 15. Okt 2010, 11:28
((Das folgende ist aus der Sicht Doronors geschrieben))
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Er war verwirrt, nichts hatte ihn auf eine solche Situation vorbereitet.
In seiner Zeit im goldenen wald bei den Grenzwachen hatte er für derlei wenig Zeit. Oft war er dort allein tage. und wochenlang durch die wälder gestreift auf der Suche nach Eindringlingen, immer bereit zu töten, aber auch sich an der Natur des Waldes zu erfreuen.
Als er dann aufbrach um in die Ered Luin zu reisen, geschah auch dies allein. Er kannte es nicht anders. Zwar hatte er sich verabschiedet von Mutter und auch Vater, doch innerlich war sein Weg klar. Er würde sie zwar vermissen, das war im sehr bewußt, aber ebenso wusste er, dass er gehen musste. Er empfand die selbstgewählte Isolation hier als falsch, war der Ansicht, dass kein Volk allein den Gefahren die immer deutlicher wurden, trotzen konnte.
Seine Eltern schienen traurig, aber auch gewillt, seine Entscheidung hinzunehmen und so zog er los.
Nun war er also hier, im Wachhaus der Thela Estel und dachte nach. Er war freundlich aufgenommen worden, er wußte, er war am rechten Ort. und doch war ihm sehr bewusst, dass das kommende Gespräch sehr schwer werden würde.
Gedankenverloren fasste er sich an die Kette, die er seit dem gestrigen abend trug, sie war silbern und der Anhänger hatte die Form einer Rose. Ein Lächeln umspielte seinen Mund, dann ging ein leichter Ruck durch ihn. Er holte Feder und Tinte hervor und begann zu schreiben:
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Le Suilon Colgael, Caun,
ich weis nicht, ob ihr mich kennt. Mein Name ist Doronor und ich bin ein neuer Soldat in den Reihen der Thela Estel.
Ich würde mich freuen, wenn ihr Zeit finden würdet, mich zu empfangen. Ich habe etwas von äusserster Wichtigkeit, dass sowohl euch, wie auch mich betrifft, mit euch zu bereden.
Ehrerbietig
Doronor
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Er las den Brief noch einige Male, ehe er ihn zusammenrollte und versiegelte.
Er schrieb aussen mit schwungvollen Lettern
Colgael, Caun
darauf.
Dann ging er zu dem Haus, von dem er wußte, dass es Colgael gehörte und hängte die Rolle an das Tor, wissend, dass niemand ausser dem Caun sie entfernen würde.
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Er war verwirrt, nichts hatte ihn auf eine solche Situation vorbereitet.
In seiner Zeit im goldenen wald bei den Grenzwachen hatte er für derlei wenig Zeit. Oft war er dort allein tage. und wochenlang durch die wälder gestreift auf der Suche nach Eindringlingen, immer bereit zu töten, aber auch sich an der Natur des Waldes zu erfreuen.
Als er dann aufbrach um in die Ered Luin zu reisen, geschah auch dies allein. Er kannte es nicht anders. Zwar hatte er sich verabschiedet von Mutter und auch Vater, doch innerlich war sein Weg klar. Er würde sie zwar vermissen, das war im sehr bewußt, aber ebenso wusste er, dass er gehen musste. Er empfand die selbstgewählte Isolation hier als falsch, war der Ansicht, dass kein Volk allein den Gefahren die immer deutlicher wurden, trotzen konnte.
Seine Eltern schienen traurig, aber auch gewillt, seine Entscheidung hinzunehmen und so zog er los.
Nun war er also hier, im Wachhaus der Thela Estel und dachte nach. Er war freundlich aufgenommen worden, er wußte, er war am rechten Ort. und doch war ihm sehr bewusst, dass das kommende Gespräch sehr schwer werden würde.
Gedankenverloren fasste er sich an die Kette, die er seit dem gestrigen abend trug, sie war silbern und der Anhänger hatte die Form einer Rose. Ein Lächeln umspielte seinen Mund, dann ging ein leichter Ruck durch ihn. Er holte Feder und Tinte hervor und begann zu schreiben:
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Le Suilon Colgael, Caun,
ich weis nicht, ob ihr mich kennt. Mein Name ist Doronor und ich bin ein neuer Soldat in den Reihen der Thela Estel.
Ich würde mich freuen, wenn ihr Zeit finden würdet, mich zu empfangen. Ich habe etwas von äusserster Wichtigkeit, dass sowohl euch, wie auch mich betrifft, mit euch zu bereden.
Ehrerbietig
Doronor
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Er las den Brief noch einige Male, ehe er ihn zusammenrollte und versiegelte.
Er schrieb aussen mit schwungvollen Lettern
Colgael, Caun
darauf.
Dann ging er zu dem Haus, von dem er wußte, dass es Colgael gehörte und hängte die Rolle an das Tor, wissend, dass niemand ausser dem Caun sie entfernen würde.