Seite 1 von 1

Narn i-Chîn Edrahil - Geschichte der Kinder Edrahils

Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 16:12
von Colgael
((Puh, das ist viel zu kurz ... und nur ein "Leitfaden" der noch textlich ausgearbeitet werden muss. Ob ich das aber wirklich machen werde? Ich parke das solange mal hier.))

Narn i-Chîn Edrahil - Geschichte der Kinder Edrahils

Erstes Zeitalter
1 E.Z. - 465 E.Z.

Edrahil war ein Hauptmann des Königs Finrod Felagund und lebte mit Túlinarë, seiner Frau, in Norgothrond. Geheiratet hatten sie während dem Fest der Versöhnung, und sie lebten in den Hallen dort mit ihren Kindern Andrath und Lorenloth.

Andrath heiratete Hiril, die Schwester von Falasarion Aglar und zwei Kinder entstammten aus dieser Verbindung: Colnor, der später Colgael genannt wurde, und Loreth.

Als Beren nach Nargothrond kam, um Finrod auf die Suche nach den Silmaril mitzunehmen ging Edrahil mit seinem König. Gemeinsam erreichten sie und eine Hand voll Begleiter Tol Sirion, die Insel auf der einst die Elben eine starke Wache hielten. Doch hatte Sauron die Insel für sich genommen und nahm Finrod und seine Begleiter gefangen und liess sie nach und nach töten. Auch Finrod verging als er Sauron unterlag und nur Beren konnte entkommen.

465 E.Z. – 590 E.Z.

Nach dem Edrahil in den Verliesen von Tol-i-Gaurhoth von einem Werwolf verschlingen wurde verging eine lange Zeit, bis dass Nachricht von seinem Tod Norgothrond erreichte, wo Orodreth König war. Doch die Söhne Fëanors, Curufin und Celegorm herrschten in Wahrheit bis sie davon gejagt wurden. Trauer überkam Lorenloth und ihre Sippe, als sie vom Tod des Edrahil erfuhren, und überschattete das frische Glück von Loreth und Handïr, die kurz zuvor ehelichten.

Nicht lange nach der Nírnaeth Arnoediad fiel Norgothrond, der schlechte Kriegsrat Túrins besiegelte das Schicksal der Stadt. Neben Orodreth fielen viele Krieger auf den Tumlad-Feldern, so auch Andrath, und andere in der Stadt selbst, als Glaurung sie einnahm, wie Túlinarë.

Die Überlebenden flohen nach Süden, zu den Mündungen des Sirion, an die Küste denn die Reiche der Noldo in Beleriand waren besiegt und zerschlagen. Unter den Überlebenden waren Lorenloth, Loreth und Colnor. Auch Hiril schaffte es, die Stadt rechtzeitig zu verlassen und erreichte die Zuflucht an der Küste.

Als Gondolin fiel bereiteten sich die Flüchtlinge auf das Schlimmste vor, doch es war nicht Morgoth, der das Ende brachte, sondern die Söhne von Fëanor. Sie griffen Doriath an, um in den Besitz des Silmaril zu gelangen, den König Dior den Zwergen abgenommen hatte und es kam zu einem weiteren Sippenmord. Viele starben auf beiden Seiten, Celegorm, Curufin und Caranthir doch auch Dior selbst. Seine Tochter Elwing entkam und ereichte mit anderen Flüchtlingen ebenfalls die Häfen an den Mündungen. Mit Eärendil hatte sie die Söhne Elrond und Elros, der später die Linie der númenórischen Könige gründen sollte.

So kam es, dass viele der Elben an der Küste Zuflucht gesucht hatten, Sindar und Noldor, doch auch Menschen der Drei Häuser. Tuor und Idril waren die ersten Herrscher und sie bauten viele Schiffe, die sie zur Insel Balar brachten, wo Círdan herrschte während Eärendil und Elwing nach Valinor reisten und um die Hilfe der Valar gegen Morgoth baten. In dieser Zeit heiratete Loreth Findir, obwohl der Schatten schwer auf den Eldar lag und der Geist Hirils Ennor verliess.

Endlich erreichte eine grosse Flotte aus dem Westen die Mündungen des Sirion, und das Heer aus Valinor landete, die strahlenden Valar und ihr Volk und die in Aman verbliebenen Noldor, und sie vereinten sich mit den Überlebenden. Alle Calaquendi, Elben des Lichts, waren versammelt, bis auf die Teleri, welche zwar das Heer mit ihren Schiffen über die Belegaer gebracht hatten sich aber weigerten, mit an Land zu gehen. Nie zuvor und niemals später war so ein Heer auf Mittelerde zu sehen und voller Zorn zog es Heer nach Norden. Es vernichtete die Armeen der Orcs und die Balrogs. Auch seine Drachen entsandte der Feind, doch letztendlich musste er sich ergeben und wurde nieder geworfen und gestraft, wie an anderer Stelle berichtet wird.

Doch die Zerstörung des Krieges war enorm, das Land Beleriand zerbrach, der Fluss Sirion wurde zum Meer und viel Land westlich von Lindon versank im Wasser. Viele Elben nahmen das Angebot der Valar an und gingen mit ihnen zurück nach Valinor. Nicht so Galadriel, Celeborn und der Hohe König Gil-galad, sie blieben in Lindon und mit ihnen auch Loreth und Findir. Lorenloth gehörte zu jenen, die in den Westen gingen. Zu schwer lasteten die letzten Jahre auf ihr.


Zweites Zeitalter
1 Z.Z. – 1360 Z.Z.

Die verbleibenden Elben liessen sich zunächst in Lindon nieder, wo sie von Gil-galad und Círdan regiert wurden. Tilfang wurde dort geboren, der später auch Silmariën ehelichte und Siledhil wurde geboren. Als Galadriel und Celeborn später nach Süden gingen, um sich in Eregion nieder zu lassen gingen Loreth, Colnor, Findir, Silmariën, Tilfang und Dorenor mit, denn sie gehörten jetzt zu deren Haushalt.

1360 Z.Z. - 1701 Z.Z.

In Eregion wurde Colnor Feandil einer der Juwelenschmiede von Ost-in-Edhil. Als Schüler Celebrimbors erlernte er das Handwerk von den Noldo, den Zwergen und sogar ein wenig von dem, das Annatar den Schmieden beibrachte. Gil-galad und Galadriel misstrauten Annatar, der in Wahrheit Sauron war, zu Recht, und als Galadriel mit Celeborn nach Lórien ging folgten ihnen die Kinder Edrahils erneut. Doch bald kehrt Colnor zurück nach Ost-in-Edhil und arbeitet weiter dort.

Als Sauron später Eregion überfiel und die Stadt der Elbenschmiede einnahm fiel Celebrimbor, und Colnor wurde verwundet nach Lórien gebracht. Stärker und stärker wurde Saurons Druck auf die Elben in Eregion bis eine grosse Flotte aus Númenor eintraf und die Menschen des Westens Sauron in Eriador besiegen und vertrieben. Zu den Opfern dieses Krieges zählten Findir und Siledhil.

1701 Z.Z. – 3441 Z.Z.

In den folgenden Jahren nahm die Macht der Númenóraner weiter zu während die Elben sich in ihren Zufluchten von den Kriegen erholen konnten. Viele gingen mit Elrond und gründeten Imladris und die Zwillinge Randuin und Randuriel wurden dort geboren. Loreth war von Eregion aus weiter nach Westen gezogen, nach Edhellond. Von dort segelte sie später in den Westen.

An dem späteren Feldzug gegen Sauron nahm Colnor ebenso teil wie viele andere und er kämpfte mit Elendil und Gil-galad in Mordor, wo er verwundet wurde und die beiden verbündeten Könige erschlagen wurden. In diesen Kämpfen verlor Silmariën ihr Leben. Die Valar hoben ihren Bann auf und und viele Eldar segelten nach Westen.


Drittes Zeitalter

1 D.Z. – 1100 D.Z.

Nachdem Sauron geschlagen war ging Colnor wieder nach Lórien und wurde von Amroth mit der Bewachung der Waldgrenzen von Lórien betraut. Tilfang schloss sich ebenfalls den Wachen an. Virindil begleitete Loreth bis zu den Grauen Anfurten und blieb dort in den Diensten Círdans. Die Zwillinge blieben in Imladris, wobei Randuin ein besonderes Interesse für die Natur entwickelte.

1100 D.Z. – 3000 D.Z.

Als das Königreich des Nordens unter den Hammerschlägen Angmars zusammenbrach wurde Colnor, der sich nach Amroths Verschwinden Colgael nannte, von Galadriel und Celeborn als Bote eingesetzt und bereist die Zufluchten der Elben und Waldläufer. So arbeitete auch mit der Goldschmiedegilde von Esteldín.

Virindil bewachte lange Zeit die Ufer des Anduin denn Gefahr war im Düsterwald zu spüren. Später zog er westwärts und traf sich oft mit Colgael, in dessen Auftrag er die Waldläufer im Breeland unterstützte.

Tilfang bereiste lange Jahre die Trollhöhen und die Nordhöhen und berichtete regelmässig an Colgael.

Randuin reiste lange durch Eriador, bis er den Aglarîm beitrat. Er wurde Anführer der Aglarîm nach Andariele und Colgael, und führte die Sippe in die Ered Luin führte. Randuriel blieb in Bruchtal.

3000 D.Z. - heute

Colgael verliess die Aglarîm zu Beginn der Grossen Jahre und schloss sich der Celebriaen Elanessë an, Virindil, Tilfang und Randuriel folgten ihm. Doch nur Virindil geht mit dem Heer nach Osten. Colgael wurde ein Herold der Celebriaen Elanessë und Tilfang blieb zunächst in den Nordhöhen. Später beteiligten sie sich gemeinsam an dem Angriff des Goldenen Heeres auf die Diener des Feindes im Düsterwald.

Doch nicht lange blieb Randuriel noch in Mittelerde, und so schiffte sie sich alsband ein und segelte nach Westen.

((Editiert und "verbessert" am 31.12.2009, nochmals am 19.05.2010))

Re: Narn i-Chîn Edrahil - Geschichte der Kinder Edrahils

Verfasst: Mi 14. Apr 2010, 14:27
von Colgael
So sassen sie eines Abends zusammen im Gastraum zum Flinken Fuss und sprachen über die alten Zeiten. Schliesslich wurde Colgael gefragt "Sagt, Caun Colgael, Ihr, Virindil und Tilfang, ihr seid doch Noldo. Wieso seid ihr in Mittelerde geblieben, und seid nicht mit den anderen in den Westen gegangen, als der Bann Manwës aufgehoben wurde?"
Colgael war den ganzen Abend auffallend still gewesen, hatte den anderen das Erzählen überlassen. Nur zögerlich antwortete er auf die Frage:
"Meine Leute verdanken Mittelerde viel Leid, aber auch Freude, und wir waren der Herrin Galadriel stets zugeneigt. Als diese entschied, zu bleiben, blieben auch wir; zum grössten Teil, denn einige gingen wohl zurück in den Westen, in die Unsterblichen Lande." Er machte eine Pause, wie in Erinnerung an jene, die er seit Langem für lange Zeit nicht sah. "Und für jene, die wie ich, dieser Welt etwas schulden, ist noch nicht die Zeit gekommen, in den Westen zu gehen."