Erinnerungsaufzeichnungen von Vaniel
Verfasst: So 20. Sep 2009, 21:06
Die Zeilen die hier stehen sind in Momenten entstanden, wo ich pausierte, durchatmete und mich Gedanken der Poesie erfassten oder ich die einströmenden Gedanken zum besseren verstehen niederschreiben musste.
Vaniel i tûr, am Ende des Dritten Zeitalters
Erste Passage…
Vor nicht ganz einem Monat habe ich das erste Mal in meinem, aus Sicht von Elben noch kurzen Leben, Imlardis verlassen. In all den Jahrhunderten wo ich auf dieser Welt bin, hatte ich nie das Bedürfnis wegzugehen. Und doch war da nun nach all dieser Zeit, das innere Drängen es zu tun.
Weil ich mir in einigen Jahrhunderten noch im Klaren sein will, warum ich das tat oder um zu klären was geschah, habe ich mit diesen Aufzeichnungen begonnen.
Jetzt in diesen Moment wo ich meine Gedanken niederschreibe, bin ich es mir auf jeden Fall nicht. Ich habe Bilder vor Augen von Personen, besonders von einer. Dann von Orten die ich nie zuvor besucht habe, aber von Zeichnungen und Erzählungen kenne. Im Osten und Westen von Imladris gehen merkwürdige Dinge vor. Gerüchte von einem erstarkenden Mordor gingen um. Sorgen, die Vielen die Falten auf die Stirn trieb. Ich beneide Arwen, Tochter des Herren Elrond nicht. Ihm steht eine schwere Zeit bevor, da bin ich mir sicher und sie wird gezwungen sein ihm Last von den Schultern nehmen. Woher ich das weis? Ich weis es nicht, da ich nicht über die Gabe der Voraussicht verfüge. Aber genau wie ein Gefühl den Abschied aus Imladris in mir vorantrieb, weist mich dieses Gefühl auch darauf hin.
Und nun stehe ich hier in Celondim, schreibe diesen Text und lausche mit Sorge den Stimmen im Wind und den Reisenden. Und in den Pausen des Schreibens, hohle ich meine Klarinette heraus und bringe meine Gedanken und Worte in eine andere Form. Elben, Zwerge, Menschen und Hobbits bleiben stehen und lauschen. Ich spüre wie sie für den Moment ihre Gedanken auf die Musik fokussieren, Trübsal und Sorgen für den Moment vergessen.
Passage Ende…
Zweite Passage…
Die Nacht bricht ein und ich bin erschöpft. Was immer in Mordor vor sich geht, es bedroht alles. Die Tiere sind aufgeschreckt und Bilwissmenschen wandeln in alten Ruinen. Einige Elben und ich haben einige von ihnen erkundet und dabei unzählige von ihnen erschlagen. Wir durchsuchten ihre Leichen um nach Hinweisen zu suchen, doch wir fanden nichts. Wir drangen also tiefer in die Ruinen ein. Weil sie so umfangreich waren, trennten wir uns.
Ich weis nicht mehr ob mich das beunruhigte, aber ich war angespannt in der Situation. Ich zog mein Schwert und lauschte in die Ruinen hinein. Ein überraschender Angriff konnte fatal sein und ich hatte nicht vor zu einem Opfer zu werden. Und ich musste nicht lange warten, als ich langsam weiter eindrang . Ich sah den Schein eines Lagerfeuers an einer Wand flackern. Ich schaute um die Ecke. Zwei Bilwisse fraßen gerade von einem Schwein, was sie über dem Feuer gebraten hatten. Den Anblick werde ich so schnell nicht vergessen.
Ich schloss einem Moment die Augen, dann trat ich ins Licht und stimmte eine Ballade an. Die Kraft die dabei entfesselt wurde, warf einen der Bilwisse von den Füßen. Der andere schaute kurz irritiert, dann stürmte er auf mich zu. Der ersten folgte eine Zweite und der Biwliss der auf mich zustürmte grunzte als er getroffen wurde. Er war verletzt, das war ersichtlich und wütend. Sein Gesichtsausruck war eine widerliche Fratze der Wut. Speichel lief ihm aus den Mundwinkeln. An mehr Details kann ich mich nicht erinnern, denn in diesem Moment griff auch der andere Bilwiss in den Kampf ein. Eine Ballade folgte der nächsten. Ich wich einigen Schlägen aus, kassierte einige, doch unterdrückte ich ein Zeichen der Schwäche. Der Erste von beiden ging auch bald Tod zu Boden, der zweite folgte ihm nach einem Schlag mit meinem Schwert.
Als ich fertig war, schaute ich an mir herunter. Die Kleidung war noch in Ordnung, ich stellte mit Zufriedenheit fest, dass ich keine Verletzungen davon getragen hatte. Das würde nicht immer so sein, doch dafür war ich gewappnet. Ich stimmte mit meiner Klarinette ein kleines feines Lied an und eine wohlige beruhigende Wärme durchflute einen Bruchteil später meinen Körper.
So verging die Zeit und ich ging langsam weiter. Es folgten wieder ein paar Kämpfe, fast das selbe Schema. Ich merkte nur eines, das meine Kraft endlich war. Jeder Bilwuss mehr der starb, kostete mich mehr Kraft. Kraft die ich regenerieren musste. Mit etwas Übung würde ich länger durchhalten in Zukunft, aber in diesen Moment brauchte ich eine Pause. Und die bekam ich bald. Ich erreichte das Zentrum Ruinen, wo die anderen bereits auf mich warteten. Während ich Erschöpfung zeigte, wirkten sie entspannt. Dennoch, Jeder hatte einige Spuren davon getragen, der eine mehr, der andere weniger. Und dort wo ich konnte stimmte ich das Lied an und lies sie die Macht spüren, die in ihm steckte, auch wenn das meine letzten Reserven verbrauchte.
Als wir zurückkehrten, sprachen wir noch eine Weile mit einigen der anderen Elben in Celondim und planten wie es weitergehen sollte. Es würde einige Zeit vergehen, auch wenn Zeit knapp war. Und jetzt in diesem Moment wo ich diesen Satz schreibe, war klar, Morgen würde ich Celondim verlassen müssen.
Gefahren
Klares Wasser und Grünes Land,
Bäume blühn mein Blick gespannt.
Weis nicht was sich sagen soll,
bemerke Feind mit großen Groll.
Bilwissmenschen im Lande der Elben,
Zeit ist gekommen für neue Helden.
Held ich nicht bin, niemals sein werd,
nichts desto trotz zück ich mein Schwert.
Freie Völker sind wir, zum Kampfe bereit.
Auch wenn Disput uns jetzt noch entzweit.
Wir werden nicht weichen, um keinen Preis,
Mordor wir kämpfen, das Feuer brennt heiß.
Passage Ende…
Vaniel i tûr, am Ende des Dritten Zeitalters
Erste Passage…
Vor nicht ganz einem Monat habe ich das erste Mal in meinem, aus Sicht von Elben noch kurzen Leben, Imlardis verlassen. In all den Jahrhunderten wo ich auf dieser Welt bin, hatte ich nie das Bedürfnis wegzugehen. Und doch war da nun nach all dieser Zeit, das innere Drängen es zu tun.
Weil ich mir in einigen Jahrhunderten noch im Klaren sein will, warum ich das tat oder um zu klären was geschah, habe ich mit diesen Aufzeichnungen begonnen.
Jetzt in diesen Moment wo ich meine Gedanken niederschreibe, bin ich es mir auf jeden Fall nicht. Ich habe Bilder vor Augen von Personen, besonders von einer. Dann von Orten die ich nie zuvor besucht habe, aber von Zeichnungen und Erzählungen kenne. Im Osten und Westen von Imladris gehen merkwürdige Dinge vor. Gerüchte von einem erstarkenden Mordor gingen um. Sorgen, die Vielen die Falten auf die Stirn trieb. Ich beneide Arwen, Tochter des Herren Elrond nicht. Ihm steht eine schwere Zeit bevor, da bin ich mir sicher und sie wird gezwungen sein ihm Last von den Schultern nehmen. Woher ich das weis? Ich weis es nicht, da ich nicht über die Gabe der Voraussicht verfüge. Aber genau wie ein Gefühl den Abschied aus Imladris in mir vorantrieb, weist mich dieses Gefühl auch darauf hin.
Und nun stehe ich hier in Celondim, schreibe diesen Text und lausche mit Sorge den Stimmen im Wind und den Reisenden. Und in den Pausen des Schreibens, hohle ich meine Klarinette heraus und bringe meine Gedanken und Worte in eine andere Form. Elben, Zwerge, Menschen und Hobbits bleiben stehen und lauschen. Ich spüre wie sie für den Moment ihre Gedanken auf die Musik fokussieren, Trübsal und Sorgen für den Moment vergessen.
Passage Ende…
Zweite Passage…
Die Nacht bricht ein und ich bin erschöpft. Was immer in Mordor vor sich geht, es bedroht alles. Die Tiere sind aufgeschreckt und Bilwissmenschen wandeln in alten Ruinen. Einige Elben und ich haben einige von ihnen erkundet und dabei unzählige von ihnen erschlagen. Wir durchsuchten ihre Leichen um nach Hinweisen zu suchen, doch wir fanden nichts. Wir drangen also tiefer in die Ruinen ein. Weil sie so umfangreich waren, trennten wir uns.
Ich weis nicht mehr ob mich das beunruhigte, aber ich war angespannt in der Situation. Ich zog mein Schwert und lauschte in die Ruinen hinein. Ein überraschender Angriff konnte fatal sein und ich hatte nicht vor zu einem Opfer zu werden. Und ich musste nicht lange warten, als ich langsam weiter eindrang . Ich sah den Schein eines Lagerfeuers an einer Wand flackern. Ich schaute um die Ecke. Zwei Bilwisse fraßen gerade von einem Schwein, was sie über dem Feuer gebraten hatten. Den Anblick werde ich so schnell nicht vergessen.
Ich schloss einem Moment die Augen, dann trat ich ins Licht und stimmte eine Ballade an. Die Kraft die dabei entfesselt wurde, warf einen der Bilwisse von den Füßen. Der andere schaute kurz irritiert, dann stürmte er auf mich zu. Der ersten folgte eine Zweite und der Biwliss der auf mich zustürmte grunzte als er getroffen wurde. Er war verletzt, das war ersichtlich und wütend. Sein Gesichtsausruck war eine widerliche Fratze der Wut. Speichel lief ihm aus den Mundwinkeln. An mehr Details kann ich mich nicht erinnern, denn in diesem Moment griff auch der andere Bilwiss in den Kampf ein. Eine Ballade folgte der nächsten. Ich wich einigen Schlägen aus, kassierte einige, doch unterdrückte ich ein Zeichen der Schwäche. Der Erste von beiden ging auch bald Tod zu Boden, der zweite folgte ihm nach einem Schlag mit meinem Schwert.
Als ich fertig war, schaute ich an mir herunter. Die Kleidung war noch in Ordnung, ich stellte mit Zufriedenheit fest, dass ich keine Verletzungen davon getragen hatte. Das würde nicht immer so sein, doch dafür war ich gewappnet. Ich stimmte mit meiner Klarinette ein kleines feines Lied an und eine wohlige beruhigende Wärme durchflute einen Bruchteil später meinen Körper.
So verging die Zeit und ich ging langsam weiter. Es folgten wieder ein paar Kämpfe, fast das selbe Schema. Ich merkte nur eines, das meine Kraft endlich war. Jeder Bilwuss mehr der starb, kostete mich mehr Kraft. Kraft die ich regenerieren musste. Mit etwas Übung würde ich länger durchhalten in Zukunft, aber in diesen Moment brauchte ich eine Pause. Und die bekam ich bald. Ich erreichte das Zentrum Ruinen, wo die anderen bereits auf mich warteten. Während ich Erschöpfung zeigte, wirkten sie entspannt. Dennoch, Jeder hatte einige Spuren davon getragen, der eine mehr, der andere weniger. Und dort wo ich konnte stimmte ich das Lied an und lies sie die Macht spüren, die in ihm steckte, auch wenn das meine letzten Reserven verbrauchte.
Als wir zurückkehrten, sprachen wir noch eine Weile mit einigen der anderen Elben in Celondim und planten wie es weitergehen sollte. Es würde einige Zeit vergehen, auch wenn Zeit knapp war. Und jetzt in diesem Moment wo ich diesen Satz schreibe, war klar, Morgen würde ich Celondim verlassen müssen.
Gefahren
Klares Wasser und Grünes Land,
Bäume blühn mein Blick gespannt.
Weis nicht was sich sagen soll,
bemerke Feind mit großen Groll.
Bilwissmenschen im Lande der Elben,
Zeit ist gekommen für neue Helden.
Held ich nicht bin, niemals sein werd,
nichts desto trotz zück ich mein Schwert.
Freie Völker sind wir, zum Kampfe bereit.
Auch wenn Disput uns jetzt noch entzweit.
Wir werden nicht weichen, um keinen Preis,
Mordor wir kämpfen, das Feuer brennt heiß.
Passage Ende…