Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
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Sathriel
Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Idheriel´s Blick verweilt an der Wasseroberfläche, wo der Fisch im Wasser verschwunden ist. Sie neigt sich vor und plantscht mit einer Hand im Wasser. Erst als der kleine Fisch kurz an ihrer Hand vorbeischwimmt, schaut sie zu dem Elb auf.
"Warum fangt ihr ihn mit solch einem Geschick und entlasst ihn dann doch wieder in die Freiheit?" Neugierig und doch verständlnislos mustert sie den Elb, von dem sie doch nicht mehr weiss, als das er der Gemeinschaft der Celebriaen Elanesse angehört. Dies scheint ihr plötzlich bewusst zu werden, denn sie springt beinahe auf, verbeugt sich vor dem Fremden und entschuldigt sich beschämt.
"Verzeiht meine Aufdringlichkeit, das ich mich einfach zu euch gesellte. Ich bin Idheriel, die Tochter von Colgael. Ich bin erst wenige Tage hier und alles ist hier noch so neu ..." während sie spricht, macht sie eine ausholende Handbewegung, die Siedlung scheinbar umfassend, und zeigt auch kurz auf den Stock in seinen Händen "... und viel auf einmal. Ich hoffe, ich verzeiht meine Unhöflichkeit."
Ruhig und geduldig schaut sie den fremden Elb an, scheinbar auch bereit, Ablehnung anzunehmen.
"Warum fangt ihr ihn mit solch einem Geschick und entlasst ihn dann doch wieder in die Freiheit?" Neugierig und doch verständlnislos mustert sie den Elb, von dem sie doch nicht mehr weiss, als das er der Gemeinschaft der Celebriaen Elanesse angehört. Dies scheint ihr plötzlich bewusst zu werden, denn sie springt beinahe auf, verbeugt sich vor dem Fremden und entschuldigt sich beschämt.
"Verzeiht meine Aufdringlichkeit, das ich mich einfach zu euch gesellte. Ich bin Idheriel, die Tochter von Colgael. Ich bin erst wenige Tage hier und alles ist hier noch so neu ..." während sie spricht, macht sie eine ausholende Handbewegung, die Siedlung scheinbar umfassend, und zeigt auch kurz auf den Stock in seinen Händen "... und viel auf einmal. Ich hoffe, ich verzeiht meine Unhöflichkeit."
Ruhig und geduldig schaut sie den fremden Elb an, scheinbar auch bereit, Ablehnung anzunehmen.
- Lhaingaladh
- Maethor i Thela Estel

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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Lhaingaladh lächelt vergnügt bei der Entschuldigung Idheriels und erwidert:
"Nun, dann lasst Euch von mir hier in unserer kleinen Oase der Ruhe und des Friedens nochmals Willkommen heißen, Idheriel, Tochter Colgaels. Lhaingaladh nennt man mich und ich bin ebenfalls noch nicht sehr lange hier."
Bei diesen Worten mustert er die junge Elbendame nun genauer und stellt gewisse Ähnlichkeiten zu Colgael fest, die hellen Haare, die ähnlichen Züge um ihre Augen. Er kann sich noch sehr gut daran erinnern, wie ihm es in jenen ersten Tagen zu Mute war, nachdem er hier vor die Tore getreten und um Aufnahme in diese Gemeinschaft gebeten hatte, welche ihm dann später auch gewährt wurde.
Allein schon der Tag seiner Ankunft hier, an welchem er von niemand anderem als Idheriels Vater Colgael hier sehr herzlich begrüßt und mit ihm gemeinsam dann im Gasthaus "Zum flinken Fuß" gesessen und die ersten Worte bei einem Glas Wein gewechselt hatte. Es war damals alles sehr ungewohnt für ihn, die vielen Leute in der gut gefüllten Gaststube verunsicherten ihn zutiefst, ist er doch jahrelang allein im Licht der Sterne gewandert und hat Siedlungen, gleich welchen Volkes eher gemieden, es sei denn große Not zwang ihn, dort Schutz zu suchen.
Bei diesen Gedanken lag Verständnis in seinen Augen und er nickte aufmunternd Idheriel zu, als er weiter im Geiste bei seinen Erinnerungen fortfuhr:
"Ich verstehe sehr gut, wie all die neuen und ungewohnten Eindrücke der letzten Stunden und Tage auf Euch wirken müssen Idheriel, mir ging es damals nicht anders, als ich gerade hier angekommen war und gemeinsam mit Eurem Vater hier im Gasthaus bei einem Becher Wein saß. Wir erzählten einander ein wenig von uns und unseren bisherigen Schicksalen."
Bei diesen Gedanken stahl sich ein Schmunzeln in seine Züge, während er fortfuht:
"Es war für mich ungewohnt, meine Waffen nicht immer griffbereit am Körper zu wissen, sondern sie abzulegen und mich in dieser Menge zu entspannen. Euer Vater bemerkte mein Unbehagen schon beim Betreten der Gaststube sehr schnell und feinsinnig und so wählte er einen etwas abseits stehenden Tisch für uns aus."
Während dieser Worte bemerkte er Idheriels fragenden Blick auf seiner Angelausrüstung und fügte mit einem leisen Auflachen hinzu:
"Ach das hier..." er wedelte mit der Angelrute "...mache ich eigentlich nur, um etwas Ruhe und Frieden für mich in diesen bewegten Zeiten zu finden. Es gibt nur noch wenige Orte und Gelegenheiten heutzutage, wo man sich an einem friedlichen Ufer niederlassen und die Stille genießen kann, während man den Spiegelungen von Mond und Sternen auf der Wasseroberfläche zuschaut und die Gedanken und Erinnerungen an längst Vergangenes oder auch erst kürzlich Erlebtes langsam und gemächlich an sich vorüberziehen lässt, genauso wie die langsam dahinfließenden Wasser des Lhûn hier"
Bei diesen Worten legte sich ein zufriedener Ausdruck auf sein Antlitz und er ließ den Blick über die weite und träge dahinströmende Wasserfläche schweifen.
"Ihr tut natürlich recht daran.."
fuhr er dann wieder mit einem vergnügten Blitzen seiner Augen unvermittelt fort, "...wenn Ihr Euch wundert, warum ich die mühsam gefangenen Fische wieder ins Wassser zurücklasse, aber hier in unserer Zuflucht zumindest besteht in der Tat eigentlich kein Grund, das Abendessen mit der Angelrute zu erjagen, nur wenn ich ein besonders prächtiges und stattliches Exemplar fange, was leider sehr selten vorkommt, dann verkaufe ich dieses an einen Sammler oder Präparator. Manche Leute dekorieren gerne mit solchen Dingen ihr Heim."
Mit verschmitztem Zwinkern beugte er sich zu Idheriel hinüber und fuhr mit gespielt verschwörerisch gedämpfter Stimme fort:
"Euch sind sicher die vielen Skulpturen und anderen außergewöhnlichen Dinge in den Vorgärten mancher Anwesen hier schon aufgefallen, dann könnt Ihr Euch ja ausmahlen, wie es hinter so mancher Haustür dann erst weitergeht. Da ist man dann beim Ruhen in seidenen Laken in einem Himmelbett von einer zum Teil erheblich größeren Schaar blutrünstiger und gefährlicher Bestien umzingelt, als im Herzen des großen Eryn Galen"
Nun hielt er jedoch rasch inne und hoffte, mit seinen Anspielungen auf die vielen Trophäen seiner Freunde (Idheriels Vater Colgael besaß sicher auch jede Menge davon) nicht zu weit gegangen zu sein...
"Nun, dann lasst Euch von mir hier in unserer kleinen Oase der Ruhe und des Friedens nochmals Willkommen heißen, Idheriel, Tochter Colgaels. Lhaingaladh nennt man mich und ich bin ebenfalls noch nicht sehr lange hier."
Bei diesen Worten mustert er die junge Elbendame nun genauer und stellt gewisse Ähnlichkeiten zu Colgael fest, die hellen Haare, die ähnlichen Züge um ihre Augen. Er kann sich noch sehr gut daran erinnern, wie ihm es in jenen ersten Tagen zu Mute war, nachdem er hier vor die Tore getreten und um Aufnahme in diese Gemeinschaft gebeten hatte, welche ihm dann später auch gewährt wurde.
Allein schon der Tag seiner Ankunft hier, an welchem er von niemand anderem als Idheriels Vater Colgael hier sehr herzlich begrüßt und mit ihm gemeinsam dann im Gasthaus "Zum flinken Fuß" gesessen und die ersten Worte bei einem Glas Wein gewechselt hatte. Es war damals alles sehr ungewohnt für ihn, die vielen Leute in der gut gefüllten Gaststube verunsicherten ihn zutiefst, ist er doch jahrelang allein im Licht der Sterne gewandert und hat Siedlungen, gleich welchen Volkes eher gemieden, es sei denn große Not zwang ihn, dort Schutz zu suchen.
Bei diesen Gedanken lag Verständnis in seinen Augen und er nickte aufmunternd Idheriel zu, als er weiter im Geiste bei seinen Erinnerungen fortfuhr:
"Ich verstehe sehr gut, wie all die neuen und ungewohnten Eindrücke der letzten Stunden und Tage auf Euch wirken müssen Idheriel, mir ging es damals nicht anders, als ich gerade hier angekommen war und gemeinsam mit Eurem Vater hier im Gasthaus bei einem Becher Wein saß. Wir erzählten einander ein wenig von uns und unseren bisherigen Schicksalen."
Bei diesen Gedanken stahl sich ein Schmunzeln in seine Züge, während er fortfuht:
"Es war für mich ungewohnt, meine Waffen nicht immer griffbereit am Körper zu wissen, sondern sie abzulegen und mich in dieser Menge zu entspannen. Euer Vater bemerkte mein Unbehagen schon beim Betreten der Gaststube sehr schnell und feinsinnig und so wählte er einen etwas abseits stehenden Tisch für uns aus."
Während dieser Worte bemerkte er Idheriels fragenden Blick auf seiner Angelausrüstung und fügte mit einem leisen Auflachen hinzu:
"Ach das hier..." er wedelte mit der Angelrute "...mache ich eigentlich nur, um etwas Ruhe und Frieden für mich in diesen bewegten Zeiten zu finden. Es gibt nur noch wenige Orte und Gelegenheiten heutzutage, wo man sich an einem friedlichen Ufer niederlassen und die Stille genießen kann, während man den Spiegelungen von Mond und Sternen auf der Wasseroberfläche zuschaut und die Gedanken und Erinnerungen an längst Vergangenes oder auch erst kürzlich Erlebtes langsam und gemächlich an sich vorüberziehen lässt, genauso wie die langsam dahinfließenden Wasser des Lhûn hier"
Bei diesen Worten legte sich ein zufriedener Ausdruck auf sein Antlitz und er ließ den Blick über die weite und träge dahinströmende Wasserfläche schweifen.
"Ihr tut natürlich recht daran.."
fuhr er dann wieder mit einem vergnügten Blitzen seiner Augen unvermittelt fort, "...wenn Ihr Euch wundert, warum ich die mühsam gefangenen Fische wieder ins Wassser zurücklasse, aber hier in unserer Zuflucht zumindest besteht in der Tat eigentlich kein Grund, das Abendessen mit der Angelrute zu erjagen, nur wenn ich ein besonders prächtiges und stattliches Exemplar fange, was leider sehr selten vorkommt, dann verkaufe ich dieses an einen Sammler oder Präparator. Manche Leute dekorieren gerne mit solchen Dingen ihr Heim."
Mit verschmitztem Zwinkern beugte er sich zu Idheriel hinüber und fuhr mit gespielt verschwörerisch gedämpfter Stimme fort:
"Euch sind sicher die vielen Skulpturen und anderen außergewöhnlichen Dinge in den Vorgärten mancher Anwesen hier schon aufgefallen, dann könnt Ihr Euch ja ausmahlen, wie es hinter so mancher Haustür dann erst weitergeht. Da ist man dann beim Ruhen in seidenen Laken in einem Himmelbett von einer zum Teil erheblich größeren Schaar blutrünstiger und gefährlicher Bestien umzingelt, als im Herzen des großen Eryn Galen"
Nun hielt er jedoch rasch inne und hoffte, mit seinen Anspielungen auf die vielen Trophäen seiner Freunde (Idheriels Vater Colgael besaß sicher auch jede Menge davon) nicht zu weit gegangen zu sein...
Lhaingaladh (Elb, Waffenmeister, Celebriaen Elanesse)
Erandui (Elb, Jäger, Celebriaen Elanesse)
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein
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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
In der Zwischenzeit traf noch ein Fremder am Tor ein. Er kam gemächlichen Schrittes den Weg entlang, gekleidet in dickem Leder und bewaffnet mit Speeren. Auf seinem Rücken trug er einen Schild besonderer Machart. Von den Wachen angerufen erklärte er sich und sein Begehr. So liessen sie ihn ein und wiesen ihm den Weg zum Haus des Westens.
Álalme ruinë! Árimpa laime! - Blühe auf, Flamme! Fliehe, Schatten!
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Sathriel
Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Idheriel mustert Lhaingaladh, während er erzählt. Ihn einzuschätzen fällt ihr sichtlich schwer.
Waffen brauchte man im Düsterwald, wo sie herkam, wo der Kampf gegen Orks und das Böse im allgemeinen weit vorangeschritten war. Aber hier? Schon auf der Reise hatten sich alle immer mehr entspannt, je näher man Celondim gekommen war. Auch im Auenland war es ruhig und friedlich gewesen, ebenso im Menschenland um Bree. Doch ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, als sie den Namen es ihres Vaters hört.
"Ada ... ich sollte ihn in Gegegnwart anderer wohl eher Caun Colgael nennen ... ist von Herzen gut. Auch wenn er nicht oft Zeit für mich fand, so weiss ich das doch. Es war Glück und es war gut, das ihr auf ihn getroffen seit, als ihr ankamt."
Ihr Blick wandert in die Ferne und sie sieht glücklich aus. Sie greift nach der Kette an ihrem Hals und zeigt Lhaingaldh den Anhänger daran. Die Kette selbst ist silbern, während der Anhänger nur in Silber gefasst ist. Wohl ein Rubin oder Blutstein, sorgfältig geschliffen, so das man eine Rose erkennen kann.
"Ada schenkte mir einst jene Kette. Sie erinnert mich immer daran, das er an mich denkt und mich als Tochter liebt. Und er mich in grosser Not nie allein lassen würde. Wie er es auch jetzt zeigt."
Das Lächeln schwindet aus ihrem Gesicht und sie blickt ernst über die Wasser des Lhûn. Der Grund, was sie damit meint und warum sie hierher gekommen ist, bleibt jedoch in ihr verschlossen. Kurz vertreibt sie die dunklen Gedanken mit einem Kopfschütteln und schaut dann freundlich wieder zu Lhaingaladh.
"Trophäen sah ich auf der Reise bereits viele. Doch verstehe ich den Sinn und die Beweggründe kaum. Sind die Tiere, wenn sie leben und sich in ihrer Anmut zeigen, nicht viel schöner? Tot, ausgestopft und starr ... ihr ganzes Wesen geht verloren. Doch wenn ihr damit Geld verdienen müsst, habt ihr wohl keine andere Wahl."
Den letzten Satz spricht sie leise und wieder zum Wasser blickend. Traurigkeit scheint sie zu umschliessen.
Waffen brauchte man im Düsterwald, wo sie herkam, wo der Kampf gegen Orks und das Böse im allgemeinen weit vorangeschritten war. Aber hier? Schon auf der Reise hatten sich alle immer mehr entspannt, je näher man Celondim gekommen war. Auch im Auenland war es ruhig und friedlich gewesen, ebenso im Menschenland um Bree. Doch ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, als sie den Namen es ihres Vaters hört.
"Ada ... ich sollte ihn in Gegegnwart anderer wohl eher Caun Colgael nennen ... ist von Herzen gut. Auch wenn er nicht oft Zeit für mich fand, so weiss ich das doch. Es war Glück und es war gut, das ihr auf ihn getroffen seit, als ihr ankamt."
Ihr Blick wandert in die Ferne und sie sieht glücklich aus. Sie greift nach der Kette an ihrem Hals und zeigt Lhaingaldh den Anhänger daran. Die Kette selbst ist silbern, während der Anhänger nur in Silber gefasst ist. Wohl ein Rubin oder Blutstein, sorgfältig geschliffen, so das man eine Rose erkennen kann.
"Ada schenkte mir einst jene Kette. Sie erinnert mich immer daran, das er an mich denkt und mich als Tochter liebt. Und er mich in grosser Not nie allein lassen würde. Wie er es auch jetzt zeigt."
Das Lächeln schwindet aus ihrem Gesicht und sie blickt ernst über die Wasser des Lhûn. Der Grund, was sie damit meint und warum sie hierher gekommen ist, bleibt jedoch in ihr verschlossen. Kurz vertreibt sie die dunklen Gedanken mit einem Kopfschütteln und schaut dann freundlich wieder zu Lhaingaladh.
"Trophäen sah ich auf der Reise bereits viele. Doch verstehe ich den Sinn und die Beweggründe kaum. Sind die Tiere, wenn sie leben und sich in ihrer Anmut zeigen, nicht viel schöner? Tot, ausgestopft und starr ... ihr ganzes Wesen geht verloren. Doch wenn ihr damit Geld verdienen müsst, habt ihr wohl keine andere Wahl."
Den letzten Satz spricht sie leise und wieder zum Wasser blickend. Traurigkeit scheint sie zu umschliessen.
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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Colgael indes befand sich auf dem Weg zum Arbeitszimmer des Tûr als er stehen blieb, denn auf dem Weg vor ihm stand ein Elb, der ihn anrief: "Elen síla lúmenn' omentielmo, Colgael!"
Für einen Moment schien Colgael überrascht, diesen dunkelhaarigen Elben, bewaffnet und in Leder gerüstet zu sehen. Dann begann ein Strahlen seine Augen zu erfüllen, und er trat näher, die Arme des Gegenübers ergreifend. Dann sagte er "An aira ar eteni, omentielm' alassë ná, selen Falasarion. Lúmë anta avánië."
Beide trugen sie denselben Stein in einem Reif auf der Stirn. Und wenn man sie genauer ansah war, bis auf die Haarfarbe, eine Ähnlichkeit im Gesichtsausdruck und in der Statur des Körpers erkennbar. Doch Colgaels Gesicht wirkte offener, heller.
//
Falasarion grüsst Colgael in der alten Sprache sinngemäss mit den Worten:
"Ein Stern strahlt über dem Augenblick unseres Widersehens, Colgael."
Colgael anwortet in der selben Sprache sinngemäss:
"Bei der See und den Sternen, unser Wiedersehen ist eine Freude, Cousin Falasarion. Es war zu lange her dass wir uns sahen."
Für einen Moment schien Colgael überrascht, diesen dunkelhaarigen Elben, bewaffnet und in Leder gerüstet zu sehen. Dann begann ein Strahlen seine Augen zu erfüllen, und er trat näher, die Arme des Gegenübers ergreifend. Dann sagte er "An aira ar eteni, omentielm' alassë ná, selen Falasarion. Lúmë anta avánië."
Beide trugen sie denselben Stein in einem Reif auf der Stirn. Und wenn man sie genauer ansah war, bis auf die Haarfarbe, eine Ähnlichkeit im Gesichtsausdruck und in der Statur des Körpers erkennbar. Doch Colgaels Gesicht wirkte offener, heller.
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Falasarion grüsst Colgael in der alten Sprache sinngemäss mit den Worten:
"Ein Stern strahlt über dem Augenblick unseres Widersehens, Colgael."
Colgael anwortet in der selben Sprache sinngemäss:
"Bei der See und den Sternen, unser Wiedersehen ist eine Freude, Cousin Falasarion. Es war zu lange her dass wir uns sahen."
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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Lhaingaladh bemerkte den etwas schwermütigen und traurigen Blick der jungen Dame.
"Ich empfinde mit Euch, einerseits die vielen neuen Eindrücke hier und andererseits Eure noch frischen Erinnerungen und vielleicht sogar auch Sehnsüchte an Euer altes Zuhause belasten Eure Seele und Gemüt noch sehr stark. All das kann nur die Zeit etwas abmildern, also gebt Euch auch die Zeit, die Ihr braucht, um in dieser neuen Umgebung auch richtig anzukommen."
Während er Anstalten machte, seine Angelsachen zusammenzupacken, fuhr er fort:
"Bedenkt Idheriel, ihr habt hier Freunde, Verwandte und vor allem Euren Vater. Sie alle werden immer für Euch und Eure Empfindungen und Gefühle ein offenes Ohr haben und für Euch da sein, wenn es Euch mal schwer ums Herz werden sollte. Viele von uns hier in dieser Zuflucht sind wie Treibgut, von lang vertrauten heimischen Gestaden von den Stürmen des Schicksals entwurzelt und durch die dunklen Fluten hinfortgespült, nur um dann durch glückliche Fügung hier in einer versteckten Bucht der Ruhe und des Friedens angespült zu werden, aber dennoch fernab der Heimat gestrandet zu sein."
Bei diesen Worten schwingen Sehnsucht und Heimweh in seiner Stimme
"Auch ich bin hier fern meiner Heimat und auch jetzt überkommt mich manchmal große Sehnsucht, wieder ihre Wunder zu erblicken und voller Frieden im Schatten der Bäume des großen Grünwaldes zu wandeln, ohne ständig Schwert und Bogen griffbereit haben zu müssen."
Sichtlich bemüht, seine wehmütigen Gedanken wieder unter Kontrolle zu bringen, schaute Lhaingaladh in die Ferne über die Wasser des Lhûn auf denen sich die Sterne in glitzernden Reflektionen spiegelten und tanzten.
"Es ist schon recht spät geworden und hier unten an den Ufern wird die Luft rasch kühl und feucht, ich denke wir sollten aufbrechen. Wenn es Euch nichts ausmacht, begleite ich Euch noch bis zum Hause Eures Vaters, ich werde mich danach im Hause unserer Sippe der vielgerühmten Gastlichkeit unserer guten Seele Rosiel hingeben."
Mit nun wieder etwas aufgeheiterter Mine in Erwartung auf ein vorzügliches Nachtmahl am Kamin der Gildenhalle und einem sauberen ordentlichen Bett danach zum Ruhen reichte er Idheriel die Hand, um ihr beim Aufstehen behilflich zu sein.
"Ich empfinde mit Euch, einerseits die vielen neuen Eindrücke hier und andererseits Eure noch frischen Erinnerungen und vielleicht sogar auch Sehnsüchte an Euer altes Zuhause belasten Eure Seele und Gemüt noch sehr stark. All das kann nur die Zeit etwas abmildern, also gebt Euch auch die Zeit, die Ihr braucht, um in dieser neuen Umgebung auch richtig anzukommen."
Während er Anstalten machte, seine Angelsachen zusammenzupacken, fuhr er fort:
"Bedenkt Idheriel, ihr habt hier Freunde, Verwandte und vor allem Euren Vater. Sie alle werden immer für Euch und Eure Empfindungen und Gefühle ein offenes Ohr haben und für Euch da sein, wenn es Euch mal schwer ums Herz werden sollte. Viele von uns hier in dieser Zuflucht sind wie Treibgut, von lang vertrauten heimischen Gestaden von den Stürmen des Schicksals entwurzelt und durch die dunklen Fluten hinfortgespült, nur um dann durch glückliche Fügung hier in einer versteckten Bucht der Ruhe und des Friedens angespült zu werden, aber dennoch fernab der Heimat gestrandet zu sein."
Bei diesen Worten schwingen Sehnsucht und Heimweh in seiner Stimme
"Auch ich bin hier fern meiner Heimat und auch jetzt überkommt mich manchmal große Sehnsucht, wieder ihre Wunder zu erblicken und voller Frieden im Schatten der Bäume des großen Grünwaldes zu wandeln, ohne ständig Schwert und Bogen griffbereit haben zu müssen."
Sichtlich bemüht, seine wehmütigen Gedanken wieder unter Kontrolle zu bringen, schaute Lhaingaladh in die Ferne über die Wasser des Lhûn auf denen sich die Sterne in glitzernden Reflektionen spiegelten und tanzten.
"Es ist schon recht spät geworden und hier unten an den Ufern wird die Luft rasch kühl und feucht, ich denke wir sollten aufbrechen. Wenn es Euch nichts ausmacht, begleite ich Euch noch bis zum Hause Eures Vaters, ich werde mich danach im Hause unserer Sippe der vielgerühmten Gastlichkeit unserer guten Seele Rosiel hingeben."
Mit nun wieder etwas aufgeheiterter Mine in Erwartung auf ein vorzügliches Nachtmahl am Kamin der Gildenhalle und einem sauberen ordentlichen Bett danach zum Ruhen reichte er Idheriel die Hand, um ihr beim Aufstehen behilflich zu sein.
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Sathriel
Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Idheriel hört Lhaingaladh schweigend zu und auch ihr sieht man die Nachdenklichkeit und ihre aufgewühlten Gefühle an. Zögernd ergreift sie die ihr dargebotene Hand und erhabt sich langsam.
"Ich danke euch für eure Worte, Lhaingaladh und nehme gern euer Angebot zur Begleitung an. Ein wenig Ruhe ist alles, wonach es mich jetzt verlangt."
Schweigend gehen sie beide bis zu Colgael´s Haus, wo sie sich verabschieden. Kurz blickt Idheriel noch Lhaingaladh nach, welcher in Richtung Flinken Fusses geht. Als er um eine Wegbiegung verschwindet, geht Idheriel schliesslich ins Haus und beginnt, das Erlebte in ihr Tagebuch zu schreiben. Ein Lächeln voll Hoffnung ziert dabei ihre Lippen.
"Ich danke euch für eure Worte, Lhaingaladh und nehme gern euer Angebot zur Begleitung an. Ein wenig Ruhe ist alles, wonach es mich jetzt verlangt."
Schweigend gehen sie beide bis zu Colgael´s Haus, wo sie sich verabschieden. Kurz blickt Idheriel noch Lhaingaladh nach, welcher in Richtung Flinken Fusses geht. Als er um eine Wegbiegung verschwindet, geht Idheriel schliesslich ins Haus und beginnt, das Erlebte in ihr Tagebuch zu schreiben. Ein Lächeln voll Hoffnung ziert dabei ihre Lippen.
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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Nach einiger Zeit öffnete sich die Türe zum Hauptraum und Colgael stand im Eingang. "Idheriel?!" rief er. "Unser Verwandter Falasarion ist hier. Wir wollen hinauf gehen in den Flinken Fuss, in das Gasthaus der Zuflucht. Magst du uns begleiten?" Hinter ihm war ein dunkelhaariger Elb zu sehen, hochgewachsen wie Colgael und mit jung wirkenden Zügen.
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Sathriel
Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Idheriel klappt ihr Tagebuch zu und erhebt sich. Freundlich blickt sie an Colgael vorbei zu dem ihr unbekannten Elb.
"Suilad, Falasarion. Ich freue mich, euch kennen zu lernen."
Sie verneigt sich leicht vor Falasarion, wendet sich dann ihrem Vater zu. Lächelnd nickt sie.
"Gern begleite ich euch in den Flinken Fuss. Ich habe dir auch etwas zu erzählen, Ada."
Schnell legt sie ihr Tagebuch sowie die Schreibutensilien zurück zu ihren Sachen, bevor sie mit den beiden hinaus geht und sie zu dritt den Weg zum Gasthaus einschlagen.
"Suilad, Falasarion. Ich freue mich, euch kennen zu lernen."
Sie verneigt sich leicht vor Falasarion, wendet sich dann ihrem Vater zu. Lächelnd nickt sie.
"Gern begleite ich euch in den Flinken Fuss. Ich habe dir auch etwas zu erzählen, Ada."
Schnell legt sie ihr Tagebuch sowie die Schreibutensilien zurück zu ihren Sachen, bevor sie mit den beiden hinaus geht und sie zu dritt den Weg zum Gasthaus einschlagen.
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Re: Familienangelegenheiten (jetzt offen zum Mitschreiben)
Falasarion erwiderte den Gruss und lächelte "Auch mir ist es eine Freude, die Tochter des Sohnes meiner Tante endlich kennen zu lernen. Die Anzahl derer unserer grossen, weit verzweigten Familie, hat abgenommen. Doch solange die Töchter der Eldar über Mittelerde wandeln lohnt sich das Bleiben, nicht wahr Colnor?" Colgael lachte leise und hielt Idheriel die Türe auf.
Gemeinsam gingen sie den Hellwaldweg entlang und näherten sich bald schon dem Hügel, auf dem das Gasthaus stand. Lustige Wimpel knatterten an den Stangen der grossen Zelte, die im Garten aufgebaut waren. Zwischendurch unterhielten sich die beiden Cousins über die "Thela Estel i Celebrian", doch ab und wann bezogen sie Idheriel in ihr Gespräch mit ein.
Gemeinsam gingen sie den Hellwaldweg entlang und näherten sich bald schon dem Hügel, auf dem das Gasthaus stand. Lustige Wimpel knatterten an den Stangen der grossen Zelte, die im Garten aufgebaut waren. Zwischendurch unterhielten sich die beiden Cousins über die "Thela Estel i Celebrian", doch ab und wann bezogen sie Idheriel in ihr Gespräch mit ein.
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