Feamarthon - Beschreibung

Eine Menge Schriftrollen seht ihr vor Euch auf dem Tisch liegen. Zögernd greift ihr Euch eine und beginnt zu lesen und zu verstehen.
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Celandril

Feamarthon - Beschreibung

Beitrag von Celandril »

Die Schmiede in Bruchtal ist der Ort, wo man Feamarthon normalerweise trifft. Ab und zu aber auch bei den Ställen, wenn einem Pferd neue Eisen aufgezogen werden müssen, und immer mal wieder taucht er mit Nägeln und anderem nützlichen Gerät bei Baustellen auf.
Kein Ruf als herausragender Handwerker bisher, was bei der sichtlichen Jugend auch nicht verwundern darf, der Elb mit schulterlangem, dunklem Haar wird gerade erst hundert Jahre alt sein. Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger, zumindest ist er gut ausgewachsen.
Breite Schultern, kräftige Arme und Hände, die über Stunden den schweren Schmiedehammer führen, graue, wache Augen in einem für Elben fast schon groben Gesicht. Nicht unansehnlich, durchaus nicht, aber nicht ganz so hohe Wangenknochen, keine ganz so schmale Nase, und das Kinn nicht ganz so weit oben wie man es vielleicht von Älteren kennt, auch die Größe mag unter den erfahrenen Schmieden, die es in Imladris gibt, eher unscheinbar wirken. Jung eben, und kein Relikt aus längst vergangenen Tagen.
Die Kleidung ist fest und praktisch geschnitten, allerdings mit verspielten Blumenmustern verziert. Die sonst übliche Lederschürze, die zur Arbeit an der Esse notwendig ist, liegt sicher irgendwo in der Nähe...oder ist tatsächlich aufgeräumt.

Wenn man lange genug wartet, oder das Gespräch in auffordernder Weise darauf kommt, wird er vielleicht auf der kleinen, silbernen Flöte spielen, die manchmal rechts am Gürtel hängt, auf der anderen, der linken Seite, sieht man einen nicht gerade kleinen Hammer mit breitem Kopf, mit einer viereckigen Bahn einerseits und andererseits in zwei ungleiche Spitzen aufgespalten. Feine Dekorationen am Stiel zeigen ein ähnliches Blütenmuster wie die Kleidung.

Das braune Pferd mit gleichfarbener Mähne wird stets liebevoll bekümmert, mit kleinen Leckereien versorgt, und immer wieder gestreichelt. Es trägt unterwegs nie viel Gepäck, das dafür aber sehr ordentlich über einer weichen Satteldecke befestigt wird...nicht, dass Feamarthon je wirklich weit von den geschützten Wegen in Imladris entfernt gewesen wäre.
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